Basketball

Bayern vs. Khimki auf ProSieben MAXX

Florian Schmidt-Sommerfeld: Darum ist Alexei Shved so wertvoll

Alexey Shved ist Europas bestbezahlter Basketballer, im EuroCup spielt er in München gegen den FC Bayern  (ab 19:45 Uhr live auf ProSieben MAXX und ran.de) . Unser Kommentator Florian Schmidt-Sommerfeld zeigt Shveds Werdegang und wie Bayern Moskaus Superstar stoppen kann.

10.01.2017 21:35 Uhr / ran.de / Florian Schmidt-Sommerfeld

München - Im Audi Dome werden am Mittwoch viele Augen auf Khimkis Nummer 1 gerichtet sein - mal wieder. Für Khimki Moskaus Superstar Alexey Shved, der auch die zu seinem Status passende 1 auf dem Rücken trägt, nichts Neues (das Spiel gegen den FC Bayern Basketball ab 19:45 Uhr live auf ProSieben MAXX und ran.de)

Es wird dem 28-Jährigen immer klar gewesen sein, welches Aushängeschild er die kommenden Jahre sein wird, als er vergangen Sommer aus der NBA zurück in die russische Heimat zum Khimki Moskau wechselte.

10 Millionen – keiner verdient in Europa mehr

Ein Spieler, der bei seinem letzten NBA-Klub im Schnitt 14,8 Punkte pro Spiel auflegte, wechselt nicht allzu oft nach Europa. Wenn er dann noch mehr als jeder Spieler in Europa verdient - und zwar 10,2 Millionen für drei Jahre - wird der Rummel noch größer.

Als Shved 17 Jahre alt war, schloss er sich ZSKA Moskau an, dem erfolgreichsten und reichsten Vereins Russlands. Er entwickelte sich in den folgenden sieben Jahren zum gestandenen EuroLeague-Spieler.

Im Jahr 2012 zog er weiter, um auch die beste Basketball-Liga der Welt zu erobern. Er blieb bis 2015: Zunächst zwei Jahre in Minnesota, ein weiteres turbulentes bei gleich drei Teams.

Im August 2014 ging es nach Philadelphia. Nur vier Monate später nach Houston. Im Februar 2015 zu den New York Knicks. In einem schwächelnden Knicks-Team überraschte Shved als einer der wenigen.

In New York direkt zum Leistungsträger – und schnell wieder weg

16 Mal lief er für New York auf und lieferte. Im Schnitt 14,8 Punkte, 4,6 Rebounds und 3,6 Assists. Und doch war er im Juli schon wieder weg, diesmal auch aus der NBA. Wieso?

Er hat sich in den USA wohl nie so richtig wohlgefühlt, lernte nur brüchiges Englisch, basketballerisch überzeugte er nur in New York. Und auch da nicht restlos.

Knicks-Präsident Phil Jackson, der als Trainer mit den Chicago Bulls um Michael Jordan sechs NBA-Titel und mit den LA Lakers fünf weitere gewann, war von Shved "positiv überrascht", sah in ihm vor allem einen "überragenden Passgeber".

 

Legende Phil Jackson kritisiert Shveds Wurf und Körper

Basketball-Legende Jackson erkannte in Shved aber auch einen "wechselhaften Werfer" und kritisierte: "Er ist nicht wirklich körperlich stark. Die kleinsten Berührungen können ihn aus der Bahn bringen"

Jackson ließ die Tür für Shved aber offen: "Es liegt an ihm wie hart er an seinen Schwächen arbeiten will. Er ist sicher eine willkommene Verstärkung." Am Ende scheiterte es wohl schlicht am Geld.

Drei NBA-Teams wollen Shved – er will nach Russland

Die Knicks und zwei weitere Teams boten Shved das Minimal-Gehalt von rund einer Million Dollar pro Jahr an. Das meiste Geld war für ihn in Moskau zu holen, aber auch basketballerisch scheint Europa einfach besser zum 1,98-Meter-Mann zu passen.

In der Euroleague legte Shved vergangene Saison 15,9 Punkte pro Spiel auf, im EuroCup diese Spielzeit sogar sagenhafte 19,7 Punkte.

Am wichtigsten aber: Shveds Wurf fällt endlich stabil. 47% Prozent triff der Guard in der Liga, im Eurocup sogar fast 50 Prozent aus dem Feld. In der NBA kämpfte er stets mit der 40 Prozent-Marke. Aber Phil Jackson hat den Bayern ja verraten, wo Shveds Schwachpunkt liegt: Harte Defense bringt selbst Europas Krösus ins Wanken.

Florian Schmidt-Sommerfeld

ProSieben MAXX und ran.de präsentieren den zweiten Spieltag der 2. Gruppenphase des EuroCup 2016/17 mit der Partie FC Bayern München gegen BC Khimki Moskau live am Mittwoch, 11. Januar, ab 19:45 Uhr - kommentiert von Florian Schmidt-Sommerfeld und Experte Jan Jagla.

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