Basketball

FC Bayern vs. Malaga live auf ProSieben MAXX

Marko Pesic: "Hoeneß-Rückkehr kann für den FC Bayern Basketball nur positiv sein"

Seit Freitag, dem 25. November 2016, ist Uli Hoeneß wieder Präsident des FC Bayern München und damit auch offiziell Chef der FC Bayern Basketballer. Geschäftsführer Marko Pesic spricht vor dem EuroCup-Duell gegen Malaga (19.45 Uhr live auf ProSieben MAXX und ran.de) bei ran.de über die Bedeutung des Rückkehrers zu seiner Herzensangelegenheit.

30.11.2016 16:20 Uhr / ran.de / Carolin Blüchel
Hoeness -Basketball
Als Präsident des FC Bayern ist Uli Hoeneß auch offziell wieder der Chef der Basketballer © 2016 Getty Images

München - Wenn Uli Hoeneß etwas in die Hand nimmt, dann richtig. So war er als Spieler, als Manager beim FC Bayern, als Präsident. Und so war er, als er nach einer Mitgliederbefragung 2010 die Basketball-Abteilung der Münchner professionalisierte.

Der FC Bayern Basketball war ab diesem Zeitpunkt eine Herzensangelegenheit. Und vier Jahre später Deutscher Meister. Mit Hoeneß' zweijähriger Abwesenheit wurde es gefühlt auch um die Basketballer ruhiger. Der bis dato steile Aufschwung der Mannschaft stagnierte zumindest. Provokant ausgedrückt: Kein Hoeneß, kein Titel.

Hoeneß bringt frischen Wind

Spätestens mit Hoeneß' Wiederwahl zum Präsident des FC Bayern e. V. rücken jetzt auch die Basketballer wieder mehr ins Rampenlicht. Es scheint, als bringe der neue alte Chef den nötigen frischen Wind: Nach engem Austausch mit Basketball-Geschäftsführer Marko Pesic wurde im Sommer eine neue Mannschaft zusammengestellt. Dazu ein neues Trainergespann. Und mit Nick Johnson kam ein neuer, vielversprechender Point Guard mit NBA-Erfahrung.

Pesic erkennt den Wert, den Hoeneß für die Basketball-Abteilung hat. "Es ist ja bekannt, dass er uns unterstützt und auch richtig mitfiebert. Seine Wahl kann daher nur positiv für uns sein", sagte er zu ran.de. Auch der Bau einer neuen, größeren Halle soll wieder thematisiert werden. Das hatte Hoeneß noch vor seiner offiziellen Rückkehr ins Präsidentenamt versprochen.

Keine Fußball-Subventionen

Allerdings will der 64-Jährige nicht blindlings Unmengen an Geld in die Abteilung pumpen. Eine Subventionierung durch den Fußball wie bei den internationalen Top-Verein Real Madrid oder dem FC Barcelona wird es in München nicht geben. "Der FC Bayern verfolgt die Maßgabe, grundsätzlich kein Geld vom Fußball in den Basketball zu schieben. Wir müssen unser Budget im offenen Markt selbst besorgen", so Pesic.

Und genau dabei kann Hoeneß helfen. Seine Aufgabe könnte unter anderem sein, neue Sponsoren an Land zu ziehen oder die Zusammenarbeit mit bestehenden zu intensivieren und damit dafür zu sorgen, die Lücke zu den Großen zu schließen.

"Es muss alles noch wachsen"

Geld allein ist aber nicht der entscheidende Faktor, glaubt Pesic. "Auch wenn du jetzt zehn Millionen Euro mehr hättest, heißt das nicht automatisch, dass du jetzt mit Barcelona und Real Madrid mithalten kannst. Diese Vereine haben eine unheimlich lange Tradition." Den FC Bayern Basketball dagegen gibt es erst seit sechs Jahren. "Es muss alles noch wachsen."

 

Wichtig ist es Hoeneß und Pesic gleichermaßen, dass sich die Fans mit der Mannschaft identifizieren können. Eine attraktive Spielweise sei daher sehr wichtig. Und auch die Bindung der Spieler an den Verein. "Es gibt Spieler, die schon das vierte Jahr bei uns sind. Das ist für Basketballverhältnisse schon ganz ordentlich", sagte Pesic.

Rückschläge sind einkalkuliert

Mit dem bisherigen Saisonverlauf sind die Bayern trotz des ein oder anderen Rückschlags und der Vormachtstellung von Brose Bamberg zufrieden. Zwölf Siege aus 15 Saisonspielen seien ein sehr guter Wert. "Wir bereiten die Mannschaft so vor, dass sie im April, Mai, Juni, wenn es zu den entscheidenden Spielen kommt, da ist, wo wir sie haben wollen. Das heißt auch, dass man jetzt auch den einen oder anderen Rückschlag hinnehmen muss, auch wenn es bitter ist."

Besonders große Bedeutung hat für die Bayern der EuroCup, "weil wir in einem Wettbewerb stehen, der uns voll fordert", so Pesic. "Und trotzdem kann es sein, dass er in diesem Jahr noch ein Jahr zu früh für uns kommt, weil wir eben noch in der Entwicklungsphase sind."

Diese Entwicklungsphase, die durch die Hoeneß-Rückkehr neuen Schwung erhalten hat, soll spätestens in der nächsten Saison Früchte tragen. "Wir sind auf einem guten Weg. Ich glaube, dass wir spätestens zur nächsten Saison in der Lage sein werden, richtig anzugreifen", sagte Pesic. Ein Satz, der auch aus der "Abteilung Attacke" des neuen alten Chefs stammen könnte.

Carolin Blüchel

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