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Biathlon: Gössner auch in Pokljuka im deutschen Weltcupteam

  • Aktualisiert: 16.12.2014
  • 19:19 Uhr
  • SID
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© SID-SID-AFP
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Miriam Gössner gehört trotz ihres verpatzten Saisonstarts auch beim dritten Biathlon-Weltcup im slowenischen Pokljuka zur deutschen Mannschaft.

Pokljuka (SID) - Die zweimalige Staffel-Weltmeisterin Miriam Gössner (Garmisch) gehört trotz ihres verpatzten Saisonstarts auch beim dritten Biathlon-Weltcup im slowenischen Pokljuka zur deutschen Mannschaft. "Sie braucht die Wettkämpfe, um weiter an ihrer Form zu arbeiten", sagte Frauen-Bundestrainer Gerald Hönig vor dem Sprint am Donnerstag (14.25 Uhr/ARD). Außerdem wird Laura Dahlmeier (Partenkirchen) bei den letzten Rennen des Jahres ins Team des Deutschen Skiverbandes (DSV) zurückkehren.

Beim Weltcup in Hochfilzen hatte die 24-jährige Gössner am vergangenen Freitag im Sprint eine Strafrunde zu wenig absolviert und war nach einer zweiminütigen Zeitstrafe als 93. an der Qualifikation für die Verfolgung gescheitert. Gössner musste bereits nach einem Rennen am Samstagmorgen enttäuscht aus dem Pillerseetal abreisen, während ihre Teamkolleginnen am Nachmittag mit der Staffel den ersten Sieg seit einem Jahr feierten.

Anfang Dezember war Gössner nach einer monatelangen Verletzungspause in Folge eines Fahrradunfalls erst in den Weltcup zurückgekehrt. Die dreimalige Weltcupsiegerin schaffte es in Östersund in ihren Rennen lediglich auf die Plätze 68 (Einzel), 58 (Sprint) und 51 (Verfolgung). "Der lange verletzungsbedingte Ausfall von Miriam Gössner macht sich natürlich noch bemerkbar", sagte Hönig: "Die komplexe Wettkampfbelastung fehlt ihr momentan noch. Ihre Leistungen im Training stimmen uns aber zuversichtlich."

Vor ihrem ersten Start im WM-Winter steht derweil Dahlmeier. Die 21-jährige Bayerin verzichtete auf die ersten Weltcups, da sie sich bei einem Bergunfall im August einen Bänderriss am rechten Sprunggelenk und eine Knochenquetschung zugezogen hatte. Zwar konnte die Biathletin nach einigen Wochen wieder in das Training einsteigen, aber eine volle Belastbarkeit war bislang noch nicht gegeben. In Pokljuka stehen nach dem Sprint bis Sonntag noch Verfolgung und Massenstart auf dem Programm.


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