Boxen

Twitter-Duell der Schwergewichte

Joshua pestet vor Klitschko-Kampf gegen Fury: "Zwei Tickets für deinen fetten Arsch"

Anthony Joshua lieferte sich vor dem Megafight gegen Wladimir Klitschko am 29. April in London ein lesenswertes Twitter-Duell mit Tyson Fury. Beide verabredeten sich am Ende für einen Kampf.

19.04.2017 16:22 Uhr / ran.de
Anthony Joshua Fury
Anthony Joshua: Twitterduell mit Tyson Fury. © imago/Sven Simon

München - Tyson Fury bewies mal wieder ein perfektes Timing. Der Skandalboxer weiß natürlich, dass am 29. April der Megafight zwischen Anthony Joshua und Wladimir Klitschko ansteht. Auch wenn die beiden Kontrahenten bislang ungewöhnlich höflich miteinander umgegangen sind, beginnt nun endgültig die heiße Phase vor dem Kampf vor 90.000 Zuschauern im ausverkaufen Wembley-Stadion in London. Dabei geht es um nichts weniger als die Titel der IBF, WBA und IBO.

Ein guter Zeitpunkt für Fury also, sich ins Gespräch zu bringen. Das tat er dann auch auf seine unverwechselbar derbe Art und bezeichnete Joshua via Twitter als "Frank Bruno für Arme". Eine Replik auf die Tatsache, dass Joshua die Briten ähnlich in seinen Bann zieht wie Ex-Schwergewichtschampion Bruno.

Joshuas Konter bewies, dass der 27-Jährige durchaus auch eine humorvolle Seite hat. "Fury labert wie immer vor einem Kampf Bullshit. Das gleiche Angebot wie beim letzten Mal: Du bekommst zwei Tickets am Ring. Aber niemanden mitbringen, die sind für deinen fetten Arsch", twitterte der 27-Jährige zurück.

Fury, der in den vergangenen Monaten deutlich sichtbar einiges an Gewicht zugelegt hat, schrieb: "Ich bin vielleicht fett, aber du bist nur auf dem Papier ein Champion. Kenne deinen Platz. Oder ich komme zurück und verpasse dir einen K.o."

"Halt den Mund!"

Joshua nahm die Herausforderung an. "Halt den Mund und gib mir ein Datum, wenn du zurück bist. DU bist der einzige Grund, warum wir bislang keinen Kampf hatten. Sei vorsichtig, was du sagst", so Joshua.

Fury hatte im November 2015 in Düsseldorf Wladimir Klitschko überraschend als Weltmeister entthront. In der Folge sorgte er mehrfach für Aufsehen, indem er seine beiden geplanten Titelverteidigungen gegen Klitschko mit fadenscheinigen Ausreden absagte und positiv auf Kokain getestet wurde. Fury räumte Depressionen und Selbstmordgedanken ein, seine WM-Titel der Boxverbände WBO und WBA legte er nieder.

Im Zuge des Skandals wurde ihm die Lizenz durch den britischen Profiboxverband (BBBofC) vorsorglich entzogen, für einen Kampf müsste die Suspendierung aufgehoben werden.

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