Die Giessen 46ers sind dagegen über Weihnachten auch sportlich das Sorgenkind Nummer eins geworden. Vier Tage nach Bekanntgabe ihres Insolvenzantrages stürzten die Hessen am Zweiten Weihnachtsfeiertag durch eine 88:93 (77:77, 25:21)-Niederlage nach Verlängerung beim Abstiegskonkurrenten Mitteldeutscher BC und den 76:59 (34: 23)-Erfolg des bisherigen Schlusslichts Frankfurt Skyliners gegen BBC Bayreuth ans Tabellenende ab. Am Donnerstag steht für Gießens Vereinsführung wegen der finanziellen Probleme ein Krisen-Treffen bei der Liga-Spitze auf dem Programm.
Nachträgliche Weihnachtsgeschenke
Nachträgliche Bescherung feierte zwei Tage nach Heiligabend neben Frankfurt auch Bayern München. Das Team von Ex-Bundestrainer Svetislav Pesic kletterte durch seinen vierten dreistelligen Sieg in Serie mit 104:71 (48:33) gegen Eisbären Bremerhaven vom sechsten auf den fünften Platz und hat die Spitze des Verfolgerfeldes von Meister und Tabellenführer Brose Baskets Bamberg nunmehr in Sichtweite.
Unmittelbar vor München zog ratiopharm Ulm mit dem früheren Serienmeister Alba Berlin, der wie Bamberg am Donnerstag sein Auftaktspiel in der Top-16-Runde der Euroleague bestreitet, nach Pluspunkten gleich. Die Ulmer siegten gegen TBB Trier 73:58 (47:21) und sicherten sich damit nach dem Rückschlag am vergangenen Samstag in Gießen im Rennen um die Europacup-Ränge zwei wichtige Punkte.














