Der WBA-Mittelgewichtsweltmeister und Super-Champion verteidigt seinen Titel gegen den Mexikaner Marco Antonio Rubio. Gecoacht wird Sturm ab sofort von Trainer-Legende Fritz Sdunek.
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"Ein sportliches Top-Event"
SAT.1-Sportchef Sven Froberg: "Wir freuen uns, mit WBA-Champion Felix Sturm einen Weltklasse-Profi präsentieren zu können. Der erste Weltmeisterschaftskampf von Sturm an der Seite seines neuen Trainers ist ein sportliches Top-Event!"
Sdunek steht in der Ecke
"Es war ein langer Weg. Aber die Klitschkos haben fünf Jahre gebraucht. Nun fühle ich mich zu tausend Prozent frei", sagte der WBA-Champion im Mittelgewicht auf einer Pressekonferenz. Vorbereiten lässt sich der Champ nun von Fritz Sdunek. Der 63 Jahre alte Coach von Schwergewichtschamp Witali Klitschko, noch etwas gehandicapt durch die zweite Hüft-OP, saß auch auf dem Podium. Beide kennen sich aus Leverkusener Amateurtagen, damals hieß Felix Sturm noch Adnan Catic.
Sieben Wochen harte Vorbereitung
Aber der 31 Jahre alte Weltmeister wirkte blass und nicht wie einer, der die Ketten gesprengt und sich von Universum und Klaus-Peter Kohl getrennt hat. Das kann einerseits am harten Training im eigenen Gym an der Bonner Straße in Köln liegen. Sieben Wochen hat er schon in den Knochen, sich von 86,5 auf 77 Kilogramm runtergekocht. Ursache könnte aber auch die Bürde seines neuen Lebens sein. "Dieser Kampf wird für mich richtungweisend. Ich hatte eine 14-monatige Pause. Jeder fragt sich, ob ich es noch drauf habe. Daran werde ich gemessen. Es wird der wichtigste Kampf in meiner Karriere", sagte der Fighter mit bosnischen Wurzeln.
Großer Trumpf in der Hinterhand
Unsicherheit gibt es allerdings noch über Gegner Rubio, der den Kampfvertrag noch nicht unterschrieben zurückgeschickt hat. Unternehmer Sturm will bis Montag Klarheit schaffen und hat vorgesorgt. "Wir haben einen großen Trumpf in der Hinterhand. Wenn es mit Rubio nicht klappt, kommt es zu einer Titelvereinigung", sagte der Weltmeister, dem nach eigenen Angaben eine schriftliche Zusage vorliegt. Champions der Konkurrenz-Verbände sind Sebastian Sylvester aus Greifswald (IBF) und der Argentinier Sergio Gabriel Martinez (WBC). Der Titel der WBO ist vakant.





