Die Wechselgerüchte um Marco Reus nehmen kein Ende. Nun hat sich Gladbachs Sportdirektor Max Eberl zu Wort gemeldet. Er sieht einen möglichen Abgang des 22-Jährigen kritisch.
"Marco ist jung, talentiert und Nationalspieler, aber muss jeder junge Nationalspieler zu den Bayern? Es gibt mit Schlaudraff, Jansen und Podolski genügend Beispiele, die dort gescheitert sind", sagte Eberl.
Unterstützung erhält der Sportidrektor von Borussen-Legende Günter Netzer: "Dass die Bayern ihn haben wollen, ist normal. Aber Reus ist noch in der Phase der Weiterentwicklung. Er ist in Gladbach besser aufgehoben, wo er sich noch weiterentwickeln kann. In Gladbach kann er besser lernen, als wenn er in München in eine schon fertige Mannschaft stößt", sagte der 37-malige Nationalspieler.
Marco Reus: "Es reicht jetzt!"
Der Umworbene selbst ist von den nicht enden wollenden Gerüchten ziemlich genervt. Gegenüber dem "kicker" wurde er deutlich: "Es reicht jetzt. Ich habe mich zum Thema Bayern und den ganzen Spekulationen klar positioniert und meine Sicht der Dinge dargestellt. Es ist viel darüber geschrieben worden, damit sollte jetzt mal Schluss sein."
In Gladbach besitzt der Youngster einen Vertrag bis zum Jahr 2015. Im kommenden Jahr könnte der Offensivspieler die Borussia aber für eine festgeschriebene Ablösesumme von 18 Millionen Euro verlassen.
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Nicht nur der FC Bayern bekundet Interesse an Reus
Doch die Bayern sind bei weitem nicht der einzige Interessent für Reus. Beobachter von vielen europäischen Topklubs, wie Manchester City, dem FC Arsenal oder Inter Mailand sollen in der jüngeren Vergangenheit des Öfteren im Borussia-Park gesichtet worden sein.
Für den Nationalspieler ist dies aber alles Zukunftsmusik: "Ich fühle mich in Gladbach total wohl. Mit einem Wechsel, egal wohin, beschäftige ich mich derzeit überhaupt nicht."
Zudem sieht er das bislang gute Abschneiden der "Fohlen" durch die Spekulationen um ihn viel zu wenig gewürdigt. "Wir müssen den Blick darauf richten, wie erfolgreich die Mannschaft spielt und wie gut die Borussia dasteht. Das alleine zählt für mich im Moment.“
















