Uli Hoeneß ist kein Mann der sanften Worte. Wenn ihm etwas unangenehm aufstößt, dann lässt er seinen Gefühlen meist freien Lauf. So auch im Fall von Jürgen Klinsmann. Erst kürzlich bestätigte Hoeneß, dass die Verpflichtung von Jügen Klinsmann als Trainer des FC Bayern eine schlechte Entscheidung gewesen sei.
Nun kartete der Bayern-Präsident erneut gegen den jetzigen Nationaltrainer der USA nach. Über die Unterschiede zwischen Klinsmann und Jupp Heynckes meinte Hoeneß: "Wir hatten einen Trainer namens Jürgen Klinsmann. Da gab es Mannschaftssitzungen mit einer Powerpoint-Präsentation. Da haben wir für zigtausend Euro Computer gekauft. Da hat er den Profis in epischer Breite gezeigt, wie wir spielen wollen. Wohlgemerkt wollen. (…) Heynckes hat einen Flipchart und fünf Eddingstifte. Da kostet einer 2,50 Euro. Und da malt er auf die Tafel die Aufstellung des Gegners und sagt ein paar Takte dazu. Mit Heynckes gewinnen wir Spiele für 12,50 Euro und bei Klinsmann haben wir viel Geld ausgegeben und wenig Erfolg gehabt."
Das saß! Für die ran.de-User war Hoeneß' knallharte Abrechnung mit Klinsmann die beste Aussage im Monat Oktober. Satte 28 Prozent wählten ihn zum Spruch des Monats.
Uli Hoeneß: Seine besten Wutreden
Wayne Rooney auf Platz zwei
Mit deutlichem Abstand auf Platz zwei folgte Wayne Rooney. 21 Prozent der Stimmen fielen auf den Engländer ab, der sich zu einer ungewöhnlichen Spielansetzung in der englischen Premier League äußerte.
"12.00 Uhr als Anstoßzeit ist nicht gut für die Spieler. Es macht wirklich keinen Spaß, sich morgens um 9.00 Uhr Nudeln reinzuzwingen", sagte der Manchester-United-Profi.
Hintergrund war der frühe Spielbeginn seiner "Red Devils" beim FC Everton.
Bernd Leno beim Debüt auf Rang drei
Auf das Podium schaffte es ein Neuzugang im Voting zu den Sprüchen des Monats. Bernd Leno beschreibt den Jubel nach dem Treffer zum 2:1 gegen Valencia in der Champions League, als fast die komplette Mannschaft zu Trainer Robin Dutt gelaufen war.
Der Leverkusen-Torhüter sagte ganz trocken: "Ich wäre auch gern zum Trainer gerannt, aber das war mir dann doch zu weit."
Zwölf Prozent hielten Lenos lockeren Jubel-Spruch für die beste Aussage des Monats. Somit landete der 19-Jährige bei seiner ersten Berufung in die "Sprüche des Monats" gleich auf dem dritten Platz.













