München - Der FC Bayern München hat mit der Verpflichtung von Ex-Barca-Trainer Pep Guardiola zur kommenden Saison für einen Paukenschlag gesorgt. ran.de präsentiert die Reaktionen zu dem Sensationstransfer.
Voting zum Trainercoup
Ist Pep Guardiola der richtige Trainer für den FC Bayern München?
Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Ich finde die Nachricht seiner Verpflichtung großartig! Er ist der erfolgreichste Trainer der vergangenen Jahre und hat einen Spielstil geschaffen, der bis heute unerreicht ist. Ich freue mich darauf, ihn kennenzulernen. Er wirkt sehr freundlich. Ich hoffe, er wird für die DFB-Trainertagung zwangsverpflichtet, damit er dort was erzählen kann."
Oliver Bierhoff (Manager der Nationalmannschaft): "Die Verpflichtung von Pep Guardiola ist ein Riesen-Coup für den FC Bayern, aber auch die gesamte Bundesliga. Sie unterstreicht den hohen Stellenwert, den der deutsche Fußball genießt. Bayern München untermauert damit zusätzlich seine berechtigten Ansprüche auf die Spitzenplätze auf nationalem wie auf internationalem Parkett."
Thomas Schaaf (Trainer Werder Bremen): "Pep ist ein hervorragender Trainer, einer der besten überhaupt. Er hat in Barcelona beeindruckend nachgewiesen, welche Qualitäten er besitzt. Er ist eine große Bereicherung für Bayern und die ganze Liga. Wir können uns alle freuen."
Bruno Labbadia (Trainer VfB Stuttgart): "Es ist eine logische Konsequenz - momentan ist kein anderer Verein strategisch so gut aufgestellt wie Bayern oder Barcelona. Für die Liga ist das ein klasse Signal, das wertet die Liga weiter auf und zeigt, wie attraktiv die Liga ist."
Thomas Tuchel (Trainer FSV Mainz 05): "Das ist eine schöne Auszeichnung für die Bundesliga - vor allem im direkten Vergleich mit England und Italien wird die deutlich erhöhte Wettbewerbsfähigkeit deutscher Mannschaften bestätigt. Das ist ein Riesenkompliment für die Bayern und eine unglaubliche Inspiration für den Fußball."
Christian Seifert (Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung): "Dass Pep Guardiola nach München kommt, spricht in erster Linie für das internationale Renommee des FC Bayern und die Perspektiven, die dieser Klub einem Weltklasse-Trainer bieten kann. Zweifelsohne wirkt sich dies auch positiv auf die Wahrnehmung der Bundesliga in der Welt des Fußballs aus."
Thomas Bach (DOSB-Präsident): "Respekt, FC Bayern. Die Verpflichtung ist eine Bestätigung für die erstklassige Arbeit des Vereins und zeigt, welchen Stellenwert sich Bayern München sportlich und wirtschaftlich mittlerweile erarbeitet hat. Mit der Entscheidung von Pep Guardiola für die Bayern wird deutlich, dass der Verein zu den besten Klubs der Welt zählt."
Tito Vilanova (Trainer FC Barcelona): "Ich freue mich, dass er in den Fußball zurückkehrt, noch dazu zu einem der ganz Großen. Ich denke, dass das auch gut für den deutschen Fußball ist. Ich weiß nicht, welche Optionen er hatte, aber ich bin sicher, dass er sich nicht falsch entschieden hat. Er konnte sich ja nicht falsch entscheiden, es waren ja sicher alles gute Möglichkeiten. Die Bayern haben vier Mal die Champions League gewonnen und verfügen über eine spektakuläre Infrastruktur und Mannschaft. Nein, er hat sich nicht falsch entschieden."
Franz Beckenbauer (Ehrenpräsident Bayern München): Da muss ich dem FC Bayern gratulieren, dass sie den Pep Guardiola bekommen haben. Ich kann mir vorstellen, dass er überschüttet wurde von Angeboten. Er ist in den letzten Jahren einer der besten und erfolgreichsten Trainer geworden. Ihn zu bekommen, da muss ich sagen: Herzlichen Glückwunsch.
Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer von Borussia Dortmund): Da kann ich nur vollen Herzens und ohne Neid gratulieren. Man muss auch die Größe haben und sagen können: Chapeau! Das ist eine Riesengeschichte für die Liga, gibt ihr international noch mehr Reputation. Als ich davon gehört habe, war ich schon erstaunt. Denn ich weiß, wie schwer es ist, so einen Trainer zu bekommen. Wir müssen auf dieser Position aber nun nicht kontern, denn wir haben mit Jürgen Klopp den für Borussia Dortmund besten Trainer der Welt.
Berti Vogts (Ex-Bundestrainer): Mich überrascht nichts mehr bei den Bayern. Das ist natürlich eine tolle Sache für die Bundesliga. Ich glaube, dass Pep Guardiola dem deutschen Fußball mit seiner Art, Fußball spielen zu lassen, viele Impulse geben wird. Er wird mit seinem modernen Fußball die Bayern-Spielweise noch weiter perfektionieren. Meinem alten Gladbacher Freund Jupp Heynckes wünsche ich, dass er alle drei Titel, Meisterschaft, Pokal und Champions League, in dieser Saison gewinnt. Er hat tolle Arbeit in München geleistet.
Ottmar Hitzfeld (ehemaliger Bayern-Meistertrainer): Er ist einer der besten Trainer der Welt, hat erfolgreich gearbeitet und passt zur Mentalität der Bayern. Er ist ein Trainer, der auch Zurückhaltung zeigt. Er ist sehr kommunikativ innerhalb des Vereins, was ja auch wichtig ist bei Bayern München. Er ist jung und hat jetzt ein halbes Jahr Zeit, die deutsche Sprache zu lernen. Das passt optimal.
Andreas Rettig (DFL-Geschäftsführer): Man kann dem FC Bayern zu der Verpflichtung von Pep Guardiola nur gratulieren. Das zeigt einmal mehr den großen internationalen Stellenwert der Fußball-Bundesliga. Und mit Guardiola wird das internationale Interesse an der Bundesliga sicher weiter steigen.
Martin Kind (Präsident Hannover 96): Bayern München hat schon mit dem Transfer von Martinez ein deutliches Zeichen gesetzt, finanziell und sportlich. Dieses Zeichen haben sie nun noch einmal getoppt. Bayern will in Deutschland sowieso die Nummer eins sein, sie wollen sich auch international erfolgreich weiterentwickeln. Und deshalb ordne ich diese Entscheidung in eine strategische Überlegung ein.


























