Schalke 04: Interesse an Carlos Eduardo?
Die Verletzung von Ibrahim Afellay heizt auf Schalke seit Tagen die Gerüchteküche an. Neu auf der Liste: Carlos Eduardo, ehemals Hoffenheim, mittlerweile bei Rubin Kazan unter Vertrag. Der 25-Jährige ist aufgrund einer Knieverletzung zwar selbst noch für mehrere Wochen außer Gefecht gesetzt, dennoch berichten mehrere Medien von einem angeblichen Interesse der Schalker.
Die Argumente: Carlos Eduardo steht bei der Spieleragentur ROGON unter Vertrag, die traditionell über ein gutes königsblaues Netzwerk verfügt. Außerdem war Schalke bereits 2011 am Brasilianer interessiert. Und damals ließ der sich mit den Worten zitieren: "Mein Traumverein ist Schalke 04. Da möchte ich unbedingt einmal spielen. Ich habe deren Spiele immer verfolgt und bin begeistert vom Stadion. Für mich ist das der geilste Verein." Für ein Transfergerücht reicht das allemal - ob es auch für die Verantwortlichen von Schalke 04 reicht?
HSV: Gojko Kacar wird zum Ladenhüter
Der Hamburger SV hat für die laufende Transferperiode das Ziel ausgegeben, rund 6,5 Millionen Euro einzusparen. Eingeplant war dabei auch der Verkauf von Gojko Kacar, für den Hannover 96 zwei Millionen Euro Ablöse geboten hatte. Dazu hätte sich der HSV weitere zwei Millionen an Jahresgehalt für den 25-Jährigen eingespart. Der wiederum hätte bei den Niedersachsen Spielpraxis sammeln und sich nach zweieinhalb eher enttäuschenden Jahren wieder sportlich in den Vordergrund spielen können. Ein guter Deal, dachten die Hamburger. Nein Danke, sagte allerdings Kacar - und schlug das Angebot aus.
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Sehr zum Unmut von HSV-Boss Carl Edgar Jarchow: "Ich habe kein Verständnis, dass Gojko ein so gutes Angebot ausgeschlagen hat. Es wäre der richtige Schritt in die richtige Richtung", sagte der Vorstandsvorsitzende am Donnerstag in der "Bild". Und machte klar, dass er für Kacar, der 2010 für 5,5 Millionen Euro aus Berlin an die Elbe kam, keine sportliche Zukunft mehr sieht: "Es ist klar, dass Gojko nicht zu denen zählt mit den größten Chancen." Interessenten bitte melden.
Sergio da Silva Pinto: Vom Chef zum Auslaufmodell?
Dass sich Hannover intensiv um Kacar bemühte - und nach dessen Absage mit dem Brasilianer Franca schnell einen Ersatz zur Hand hatte - ist auch ein Zeichen an Sergio da Silva Pinto. Der 32-Jährige ist seit 2007 an der Leine und entwickelte sich vor allem in den vergangenen beiden Jahren zum Chef im defensiven Mittelfeld. Laut "Bild"-Informationen aber wird er nun zum Auslauf-Modell. Sein im Sommer auslaufender Vertrag soll demnach nicht verlängert werden. Angeblich weil er auf seiner Position als Sechser zu wenig Input für die Offensive liefert.
Hannover: Wszolek-Wechsel droht zu platzen
Probleme hat Hannover indessen mit dem Transfer von Pawel Wszolek. Der 20 Jahre alte polnische Nationalspieler erschien am Mittwoch nicht wie vereinbart zum Medizincheck. Seine Begründung lautete, er benötige für seine Entscheidung noch etwas Zeit. "Der Junge hat wohl etwas kalte Füße bekommen", sagte Sportdirektor Jörg Schmadtke bei "Kicker online".
Zuvor hatte sich 96 mit Wszoleks Klub Polonia Warschau bereits auf eine Ablöse von rund 1,5 Millionen Euro für den Offensiv-Allrounder geeinigt. Ob der Transfer endgültig gescheitert ist, ist offen. "Nicht ausgeschlossen, dass wir uns anderweitig orientieren müssen", sagte Schmadtke.

























