Hamburg - HSV-Trainer Thorsten Fink sieht sein Team nach den Siegen bei Borussia Dortmund und gegen Borussia Mönchengladbach "auf dem richtigen Weg". Seine Mannschaft habe gelernt, sei aber in ihrer Entwicklung noch nicht ganz dort, "wo ich sie hinhaben will", so Fink, der im Exklusiv-Interview mit ran.de (hier geht's zum Video-Interview) von einer "Momentaufnahme" beim Kampf um einen Platz im internationalen Fußball spricht.
"Es sind starke Mannschaften hinter uns, die unbedingt noch nach vorne wollen", warnt der HSV-Trainer wenige Tage vor der schwierigen Aufgabe in Hannover. "Nur fünf Prozent nachlassen, und schon sind andere Mannschaften wieder vor uns, und wir versinken im Mittelmaß".
Besonders freue er sich zurzeit über den guten Teamgeist seiner Mannschaft, die den im letzten Sommer zwischenzeitlich suspendierten Slobodan Rajkovic wieder integriert hat. Rajkovic habe jetzt seine „Philosophie verstanden, nicht nach irgendwelchen Namen zu gehen, sondern nur nach Leistung, und er mache seinen Job "sehr, sehr gut".
Und auch in Sachen Heung-Min Son gibt sich Fink optimistisch. "Ich glaube, dass wir große Chancen haben, Son zu halten. Er weiß, dass er hier weiter gefördert wird und dass er einen guten Vertrag unterschreiben kann. Für seine Entwicklung wäre es gut, wenn er im nächsten Jahr noch bleiben würde." Son wisse beim HSV: "der Trainer setzt auf ihn."
Und Fink setzt auch auf deutsche Chancen in der Champions League. Der FC Bayern München und Borussia Dortmund hätten in dieser Saison "große Chancen und die Qualität, die Champions League zu gewinnen. Sie spielen den attraktivsten Fußball, haben Klassespieler und sind taktisch und technisch hervorragend", schwärmt der HSV-Trainer. "Kämen beide ins Endspiel, dann wäre das aber ein komisches Gefühl für mich“, so der gebürtige Dortmunder und langjährige Ex-Profi von Bayern München. "Dann soll der Bessere gewinnen."






