Borussia Dortmund - Hamburger SV (ab 15 Uhr im Liveticker)
Personalnot beim deutschen Meister vor dem Duell mit dem Bundesliga-Dino aus dem Norden. "Wir werden irgendetwas basteln", kündigt Dortmund-Trainer Jürgen Klopp mit Blick auf die Liste der verletzten und angeschlagenen Spielern an. "Elf Mann kriegen wir auf jeden Fall auf die Beine. Das Problem wird sein, die Positionen so zu besetzen, dass es nach Fußball aussieht."
Der HSV reist mit ordentlich Respekt in den Ruhrpott. Trainer Thorsten Fink: "Der BVB ist in allen Bereichen top. Sie zeigen ein schnelles Umschaltspiel, sind technisch stark und pressen extrem." Mut schöpft der HSV aber aus dem Hinspiel, als er den Meister in einem packenden Spiel mit 3:2 schlagen konnte. "Doch dass wir uns dafür jetzt nichts mehr kaufen können, ist uns bewusst", sagt Fink.
Es ist das Bundesliga-Duell mit absoluter Torgarantie: Mit 324 Treffern ist das Duell BVB gegen HSV das torreichste in der Geschichte. Das letzte 0:0 gab es im April 1999 in Hamburg.
Dortmund: Weidenfeller - Pisczek, Subotic (Santana), Hummels, Schmelzer - Gündogan, Bender (Kehl) - Blaszczykowski, Götze, Reus - Lewandowski. - Trainer: Klopp
Hamburg: Adler - Diekmeier, Bruma, Westermann, Jansen - Rincon, Aogo - Beister, van der Vaart, Son - Rudnevs. - Trainer: Fink
Schiedsrichter: Manuel Gräfe
Borussia Mönchengladbach - Bayer Leverkusen (ab 15 Uhr im Liveticker)
Lazio Rom wirft bei der Borussia seine Schatten voraus, doch zuerst heißt der Gegner Bayer 04. "Die volle Konzentration richten wir auf Leverkusen. Ab Sonntag können wir uns mit Lazio beschäftigen", betont Fohlen-Coach Favre und erhielt Unterstützung von Sportdirektor Max Eberl: "Wir freuen uns auf das Duell mit Bayer. Alles andere spielt momentan keine Rolle." Definitiv fehlen wird Peniel Mlapa, der sich in Nürnberg einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen hat. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Mitwirken von Alexander Ring, der sich unter der Woche im Training bei der finnischen Nationalmannschaft am Sprunggelenk verletzt hat.
Bei der Werkself gilt es nach der Pleite gegen Dortmund wichtige Zähler im Kampf um die Champions League einzufahren. "Wir müssen mental und körperlich sehr stark sein, um dort zu punkten. Doch wir wollen etwas in Gladbach holen, um in der Liga oben dranzubleiben", sagt Trainer Sami Hyypiä. Bayer 04 muss am Samstag auf den gelbgesperrten Ömer Toprak verzichten. Der Abwehrspieler sah gegen den BVB seine fünfte Verwarnung in dieser Spielzeit. Einige Spieler schlagen sich mit Erkältungen rum. "Wir müssen bis morgen abwarten und dann entscheiden, wer auflaufen kann und wer nicht", so Hyypiä.
Mönchengladbach: ter Stegen - Stranzl, Brouwers, Dominguez, Wendt - Nordtveit (Rupp), Marx - Cigerci, Arango - Hermann, de Jong. - Trainer: Favre
Leverkusen: Leno - Carvajal, Wollscheid, Friedrich, Boenisch - Bender, Reinartz, Rolfes - Castro, Kießling, Schürrle. - Trainer: Lewandowski
Schiedsrichter: Knut Kircher
VfB Stuttgart - Werder Bremen (ab 15 Uhr im Liveticker)
Nachbarschaftsduell Zwölfter gegen Elfter, so heißt es am Samstag in Stuttgart. Der Sieger schnuppert weiter an den Europapokal-Rängen. "Gegen Hannover waren die Bremer richtig gut, auch wenn sie erst in der 85. Minute in Führung gegangen sind. Aber der Sieg war hochverdient", sagte VfB-Trainer Bruno Labbadia. "Ich erwarte einen Gegner, der erst einmal abwarten und dann versuchen wird, mit seinen dynamischen Spielern schnell umzuschalten."
Für die Bremer ist das Spiel in Stuttgart der Auftakt einer ganzen Reihe von Nord-Süd-Duellen. Nach dem VfB heißen die Gegner Freiburg, Bayern und Augsburg. "Wir wollen erst einmal im nächsten Spiel erfolgreich sein", gibt Werder-Trainer Thomas Schaaf glaubhaft zu Protokoll und ergänzt: "Alles andere ist vollkommen unwichtig. Wir haben lange nicht mehr zwei Spiele in Folge gewonnen, aber auch das interessiert uns nicht. Wir richten unsere volle Konzentration nur das Spiel in Stuttgart."
Stuttgart: Ulreich - Sakai, Tasci, Niedermeier, Molinaro - Kvist, Gentner - Harnik, Didavi, Traore - Ibisevic. - Trainer: Labbadia
Bremen: Mielitz - Ignjovski, Lukimya, Sokratis, Schmitz - Junuzovic - Arnautovic, Hunt, Ekici, Elia - Petersen. - Trainer: Schaaf
Schiedsrichter: Günter Perl
Hannover 96 - 1899 Hoffenheim (ab 15 Uhr im Liveticker)
Für 96-Coach Mirko Slomka war der Sieg der Hoffenheimer über den SC Freiburg keine Überraschung. Die TSG hat sich in der Winterpause neu aufgestellt und "das, was man sehen konnte, ist, dass Hoffenheim gegen Freiburg 250 Zweikämpfe bestritten und davon 52 Prozent gewonnen hat." Slomka zeigt sich beeindruckt von dieser Bissigkeit und glaubt an ein schweres Spiel, das seine 96er gewinnen müssen, um mit dem oberen Tabellendrittel Kontakt zu halten.
Nach dem Heimerfolg gegen die Freiburger legt Trainer Marco Kurz jedoch Wert darauf, den Blick nach vorne zu richten und sich auf die kommenden Aufgaben zu konzentrieren: "Natürlich hat man nach dem Spiel gemerkt, dass Siege durch nichts zu ersetzten sind. Aber wir wollen diese Leistung weiter einfordern und diese in den nächsten Spielen weiter zeigen", so Kurz. Neben den beiden Langzeitverletzten Sebastian Rudy und Sejad Salihovic stehen auch Sven Schipplock (Achillessehne), Michael Gregoritsch und Stefan Thesker nicht zur Verfügung. Ebenfalls ausfallen wird voraussichtlich Luis Advincula, der nach seinem Autounfall am Donnerstagmorgen für weitere Untersuchungen zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben muss.
Hannover: Zieler - Chahed, Haggui (Schulz), Djourou, Rausch - Schmiedebach, da Silva Pinto - Schlaudraff, Huszti - Abdellaoue, Diouf. - Trainer: Slomka
Hoffenheim: Gomes - Beck, Abraham, Delpierre, Johnson - Weis, Polanski - Roberto Firmino, Volland, Usami - de Camargo. - Trainer: Kurz
Schiedsrichter: Daniel Siebert
SpVgg Greuther Fürth - VfL Wolfsburg (ab 15 Uhr im Liveticker)
"Wir haben alle den Wunsch den ersten Heimsieg zu feiern. Die Sehnsucht danach ist sehr groß!" Diese Worte von Trainer Mike Büskens beschreiben wohl am besten die Gemütslage vor dem Spiel der SpVgg gegen den VfL Wolfsburg. In das Duell mit den Wölfen geht die Kleeblatt-Mannschaft mit dem positiven Erlebnis vom Sieg auf Schalke (2:1). "Es geht jetzt darum Wolfsburg anzunehmen und da etwas zu holen", richtet der Coach den Blick gezielt nach vorne. "Wir hoffen, dass wir den Schwung mitnehmen können."
Es ist noch gar nicht so lange her: Erst im November saß Dieter Hecking am Fürther Ronhof in einem Bundesligaspiel auf der Trainerbank - zu dieser Zeit freilich noch mit dem FCN-Logo auf der Brust. Anders als beim torlosen Unentschieden im Frankenderby damals, will der VfL-Coach mit den Wölfen nach Möglichkeit drei Zähler entführen. Respekt ist da bei Hecking: "Fürth ist eine Mannschaft, die über den Kampf kommt. Die Jungs werden uns sicher auch läuferisch alles entgegensetzen, was in ihnen steckt."
Fürth: Hesl - Zimmermann, Sobiech, Mavraj, Baba - Varga, Fürstner - Klaus, Sararer - Asamoah, Djurdjic. - Trainer: Büskens
Wolfsburg: Benaglio - Fagner, Naldo, Madlung, Schäfer - Träsch (Josue), Polak - Vieirinha, Diego, Perisic - Dost. - Trainer: Hecking
Schiedsrichter: Guido Winkmann
Eintracht Frankfurt - 1. FC Nürnberg (ab 15 Uhr im Liveticker)
Der Aufsteiger auf Europakurs, in Frankfurt läuft's. Doch damit das so weitergeht, muss ein Sieg über den Club her. Eintracht-Star Alex Meier: "Es wird sicherlich wieder ein spannendes Spiel, weil die Nürnberger in der Tabelle weiter nach oben wollen und wir natürlich weiter punkten möchten, um uns den Klassenerhalt möglichst schnell zu sichern." In der Bundesliga-Historie landete der Vierte nach dem 20. Spieltag nur in acht der 49 Jahre am Ende nicht unter den besten sechs Teams. Die Eintracht hat so betrachtet eine Chance von 84 Prozent, nächste Saison international zu spielen.
23 Punkte aus zehn Begegnungen verbuchten die Frankfurter zuhause - kein anderer Klub war erfolgreicher. "Das ist natürlich schon stark", sagt Club-Trainer Wiesinger, der allerdings keineswegs nach Frankfurt reisen will, um dort die Punkte abzugeben. "Wir fahren da hin, um etwas mitzunehmen. Dafür hat uns das Spiel gegen Gladbach das Selbstvertrauen gegeben." Verzichten muss das Nürnberger Trainergespann dabei erneut auf Timo Gebhart. Den Mittelfeldspieler plagen Leistenprobleme, weswegen er sich derzeit in der Nähe von Freiburg zur Reha befindet. Ansonsten stehen alle Mann zur Verfügung.
Frankfurt: Trapp - Jung, Zambrano, Anderson, Oczipka - Schwegler, Rode - Aigner, Meier, Inui - Lakic. - Trainer: Veh
Nürnberg: Schäfer - Chandler, Nilsson, Klose, Pinola - Simons - Kiyotake, Feulner, Balitsch, Frantz - Pekhart. - Trainer: Wiesinger
Schiedsrichter: Christian Dingert (Thallichtenberg)

























