23.02.13Bundesliga

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Dämpfer für Stuttgart

Der VfB Stuttgart hat nach den Strapazen in der Europa League in der Bundesliga einen Dämpfer hinnehmen müssen.

Markus Feulner rettet den Club in der Schlussphase
Markus Feulner rettet den Club in der Schlussphase © getty

Stuttgart - Knapp 43 Stunden nach ihrem Achtelfinal-Einzug kam die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia gegen den 1. FC Nürnberg nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und verpasste den dritten Pflichtspielsieg in Serie.

Ibrahima Traore brachte den VfB in einem schwachen Bundesligaspiel mit hoher Fehlerquote in der 51. Minute in Führung. Markus Feulner glich in der 77. Minute aus und sicherte dem Club unter Coach Michael Wiesinger bereits das vierte Remis im sechsten Spiel.

Die Stuttgarter waren noch am Donnerstagabend im Einsatz gewesen und hatten beim KRC Genk 2:0 gewonnen. Labbadia sprach anschließend angesichts der Partie gegen den Club am Samstagnachmittag von "definitiver Wettbewerbsverzerrung".

Den Schwaben war die hohe Belastung auch anzumerken. Der VfB hatte Probleme, Tempo aufzunehmen und ins Spiel zu kommen. Allerdings verstanden es die harmlosen Nürnberger nicht, dies entscheidend auszunutzen.

Simons ersetzt Klose

Erst nach gut 20 Minuten gab es für die 46.750 Zuschauer die ersten Offensivaktionen zu sehen. Ein Kopfball von Martin Harnik und ein Schuss von Christian Gentner waren jedoch zu harmlos, um Nürnbergs Torwart Raphael Schäfer zu bezwingen. Die beste Chance hatte Harnik (27.), der nach einem Konter - vorausgegangen war ein leichtfertiger Ballverlust der Gäste - aus aussichtsreicher Position verzog.

Ansonsten hatte der Club erst einmal wenig Mühe, die Gastgeber weitgehend in Schach zu halten. Dabei hatte Wiesinger seine Abwehr kurzfristig umstellen müssen, da sich Innenverteidiger Timm Klose im Abschlusstraining am Sprunggelenk verletzt hatte und ausfiel. Für ihn rückte Routinier Timmy Simons nach hinten.

Allerdings schafften es auch die Franken nicht, Druck aufzubauen. Sie leisteten sich im Aufbau zu viele Fehler, zudem fehlten oft der Mut und die Entschlossenheit. Auch der erstmals von Beginn an eingesetzte Japaner Mu Kanazaki konnte keine Akzente setzen. Bei den wenigen Flanken war VfB-Keeper Sven Ulreich zur Stelle.

Stieler übersieht klares Handspiel

Nach dem Wechsel agierte der Club zunächst etwas entschlossener, wurde für seine Offensivbemühungen aber auch gleich bestraft. Nachdem der 1. FCN zu weit aufgerückt war, konnte Harnik nach einem Ballverlust der Gäste bis zum Strafraum spazieren. Schäfer konnte den Schuss des Österreichers noch abwehren, doch Traore verwandelte den Abpraller. Im Gegenzug hatte der VfB jedoch Glück, dass Schiedsrichter Tobias Stieler aus Hamburg nach einem Schuss von Alexander Esswein ein klares Handspiel von William Kvist im Strafraum übersah.

Stuttgart verlegte sich nun auf Konter und wäre durch Vedad Ibisevic (57.) fast zum 2:0 gekommen. Den Nürnbergern war das Bemühen um den Ausgleich nicht abzusprechen. Es fehlten aber zunächst die spielerischen Mittel und die Ideen, ehe sich Feulner ein Herz fasste und einen Alleingang mit einem Flachschuss zum 1:1 abschloss.

Beim VfB konnte Georg Niedermeier gefallen. Die Gäste hatten in Feulner noch ihren auffälligsten Akteur.

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Hannover 96 - Hamburger SV 5:1

VfB Stuttgart - 1. FC Nürnberg 1:1

1. FSV Mainz 05 - VfL Wolfsburg 1:1

SC Freiburg - Eintracht Frankfurt 0:0

© SID

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