Kiel - Dagegen kassierten die Füchse Berlin ihre zweite Niederlage. Die bereits für das Achtelfinale qualifizierten Berliner unterlagen in der Gruppe D bei HC Dinamo Minsk am Ende deutlich mit 24:31 (15: 16), bleiben aber mit zehn Punkten Zweiter vor den Weißrussen (9).
Allerdings spricht der direkte Vergleich für Minsk, sollten beide Teams am Ende der Gruppenphase punktgleich sein. Spitzenreiter FC Barcelona hatte am Samstag mit dem 36:25 gegen Kadetten Schaffhausen den siebten Sieg im siebten Spiel gefeiert.
SG Flensburg-Handewitt mit wichtigem Sieg
Einen ganz wichtigen Auswärtssieg feierte die SG Flensburg-Handewitt. Die ersatzgeschwächten Norddeutschen gewannen am 7. Spieltag der Gruppe A mit 27:25 (12:14) bei Montpellier HB und liegen als Dritter mit zehn Punkten hinter dem HSV Hamburg, der punktgleich mit Spitzenreiter Medwedi Moskau (beide 11) ist. In einer von beiden Seiten hart geführten Partie zeigte bei bei Flensburg Torhüter Mattias Andersson eine überragende Vorstellung und hielt den Auswärtssieg in den Schlusssekunden fest.
In der Ostseehalle lieferten sich die Zebras mit den nicht in Bestbesetzung angetretenen Madrilenen einen heißen Kampf, in dem die Gäste bis Mitte der zweiten Halbzeit beim Stand von 25:23 die Nase vorn hatten. Angeführt vom überragenden Filip Jicha (13 Tore) und dem guten Torhüter Andreas Palicka drehte der THW die Partie aber in der Schlussphase.
Die Füchse, die sich im Hinspiel mit 29:25 gegen Minsk durchgesetzt hatten, waren ersatzgeschwächt nach Minsk gereist. Die beiden Nationalspieler Sven-Sören Christophersen (Anriss des Außenbandes im Knie) und Markus Richwien (Außenbandverletzung im linken oberen Sprunggelenk) wurden schmerzlich vermisst. Erfolgreichster Werfer der Füchse vor 3000 Zuschauern war Bartlomiej Jaszka mit sechs Treffern, für Minsk erzielte Sergej Onufrienko neun Tore.
EHF-Cup: Magdeburg muss zittern, Löwen im Schongang
Der SC Magdeburg hat sich in die Gruppenphase des EHF-Pokals gezittert, die Rhein-Neckar Löwen machten hingegen im Schongang den Einzug in die nächste Runde perfekt. Im Drittrunden-Rückspiel beim mazedonischen Vertreter HC Vardar Skopje unterlag der SCM, der den Wettbewerb 1999, 2001 und 2007 gewonnen hat, zwar mit 26:28 (14: 14), das Hinspiel hatte Magdeburg aber mit 30:27 für sich entschieden. Der Österreicher Robert Weber war mit zehn Treffern bester Werfer der Gäste.
Die Löwen traten beim griechischen Klub Diomidis Argous nach dem 37:17-Sieg im Hinspiel mit einem komfortablen 20-Tore-Vorsprung an und leisteten sich ein 27:27 (11:14)-Unentschieden. Der Kroate Zarko Sesum traf zwölfmal für den Bundesliga-Zweiten.






















