Sydney - Zur Hochzeit des amerikanischen Stars Lance Armstrong vor rund zehn Jahren habe sich der frühere Mountainbike-Spezialist bei Ferrari auf seine Tauglichkeit für Straßenrennen hin überprüfen lassen. Über Doping sei niemals gesprochen worden.
Cadel Evans: "Ferraris Meinung war hoch im Kurs"
"Meine einzige Absicht zu dieser Zeit war es, meine Einsatzmöglichkeiten auf der Straße zu verstehen. Ferraris Meinung war damals bei Teams und Managern hoch im Kurs und für mich dementsprechend hilfreich, um meine Chancen bei Straßenmannschaften zu verbessern", schrieb Evans in einer E-Mail an den australischen TV-Sender SBS: "Es gab jedoch zu keinem Zeitpunkt Diskussionen über Doping oder Anzeichen für etwas Illegales. Auch habe ich weder davor noch danach Kontakt zu Ferrari gehabt."
Ferrari war 2004 wegen Sportbetrugs zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. 2006 hatte ihn der italienische Radsportverband mit einer lebenslangen Sperre belegt. 2002 war ein Urteil des Verbandes ergangen, das es allen italienischen Radprofis verbietet, sich an Ferrari zu wenden. Zuletzt hatte der italienische Geher-Olympiasieger Alex Schwazer Kontakte zu Ferrari zugegeben. Schwazer war vor seinem Start in London positiv auf Epo getestet worden.











