Melbourne - Die Russin Maria Scharapowa und Li Na aus China haben als erste Spielerin das Halbfinale der mit 31,1 Millionen Dollar dotierten Australian Open in Melbourne erreicht. Die letztjährige Finalistin Scharapowa ließ Kerber-Bezwingerin Jekaterina Makarowa (Russland/Nr. 19) beim 6:2, 6:2 in 66 Minuten kaum eine Chance.
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Li Na überrascht
Scharapowa hat beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres bislang nur insgesamt neun Spiele abgegeben. In dieser Statistik war in der Open-Era von Melbourne bislang keine andere Spielerin besser. "Diese Zahlen und Rekorde sind mir aber nicht so wichtig. Am Ende geht es nur um das Gewinnen", meinte die 25-Jährige.
In der Runde der letzten Vier trifft die viermalige Major-Siegerin Scharapowa am Donnerstag auf die frühere French-Open-Gewinnerin Li Na. Die Chinesin hatte im ersten Match des Tages in der Rod-Laver-Arena die an Position vier gesetzte Agnieszka Radwanska (Polen) in 1:42 Stunden mit 7:5, 6:3 bewungen.
Li Na hatte 2011 im Endspiel der Australian Open gestanden, aber damals gegen Kim Clijsters aus Belgien verloren. Von insgesamt 33 Matches in Melbourne hat Li Na 26 Partien gewonnen.
David Ferrer muss kämpfen
Bei den Herren hat Auckland-Sieger David Ferrer dagegen erneut seine Kämpferqualitäten unter Beweis gestellt und ist als erster Spieler ins Halbfinale der Australian Open in Melbourne eingezogen. Der Weltranglistenfünfte gewann das spanische Duell gegen Nicolas Almagro trotz eines 0:2-Rückstandes in 3:44 Stunden mit 4:6, 4:6, 7:5, 7:6 (7:4), 6:2 und feierte seinen 500. Erfolg auf der ATP-Tour.
Der an Position zehn gesetzte Almagro schlug insgesamt dreimal zum Matchgewinn auf - unter anderem im dritten Satz beim Stand von 5:4. Der 30-Jährige Ferrer trifft am Donnerstag im Halbfinale auf den topgesetzten Titelverteidiger Novak Djokovic.
Nach 2:31 Stunden verwandelte der fünfmalige Grand-Slam-Champion Djokovic in der Rod-Laver-Arena seinen vierten Matchball und ballte erleichtert die Faust. Durch den Sprung in die Runde der letzten Vier verteidigte der 25-Jährige auch seine Führung im ATP-Ranking. Wäre der dreimalige Melbourne-Sieger Djokovic im Viertelfinale ausgeschieden und hätte Roger Federer den Titel geholt, hätte sich der Schweizer an die Spitze der Rangliste gesetzt.













