Melbourne - Die Weltranglistenfünfte Kerber aus Kiel besiegte Lucie Hradecka (Tschechien) mit 6:3, 6:1. Nach 69 Minuten verwandelte Kerber den zweiten Matchball mit ihrem ersten Ass und ließ sich von den zahlreichen deutschen Fans in der Margaret-Court-Arena feiern.
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Unmittelbar danach hatte die letztjährige Achtelfinalistin Görges ebenfalls kaum Probleme, um das 6:3, 6:2 gegen Romina Oprandi (Schweiz) unter Dach und Fach zu bringen. Die an Position 18 gesetzte Fed-Cup-Spielerin aus Bad Oldesloe benötigte 64 Minuten für den Einzug in die dritte Runde, in der sie am Freitag auf Jie Zheng trifft. Die Chinesin besiegte überraschend die australische Volksheldin Samantha Stosur mit 6:4, 1:6, 7:5. Kerber bekommt es an ihrem 25. Geburtstag am Freitag mit der amerikanischen Qualifikantin Madison Keys zu tun.
Dagegen schied der Weltranglisten-90. Kamke am Mittwoch in der zweiten Runde aus. Der jüngst erstmals für den Davis Cup nominierte Lübecker musste sein Match gegen Stanislas Wawrinka (Schweiz/Nr. 15) beim Stand von 3:6, 6:7 (4:7) wegen einer Schulterverletzung aufgeben, die er sich im zweiten Satz beim Stand von 4:1 zugezogen hatte.
Schon sechs Deutsche raus
Am Donnerstag haben noch Philipp Kohlschreiber (Augsburg), Florian Mayer (Bayreuth), Benjamin Becker (Orscholz), Daniel Brands (Deggendorf) sowie Annika Beck (Bonn) die Chancen auf den Drittrunden-Einzug. Sechs von 14 im Hauptfeld gestarteten Deutschen waren bereits an ihren Auftakthürden gescheitert.
Kerber indes ist ausgerechnet bei ihrem Lieblings-Grand-Slam in Melbourne bislang noch nie über die dritte Runde hinausgekommen. Bei den US Open (2011) und in Wimbledon (2012) stand die Linkshänderin bereits im Halbfinale, bei den French Open (2012) im Viertelfinale. "Ich habe viel Selbstvertrauen vom letzten Jahr. Aber ich merke auch den Druck. Es wird erwartet, dass ich in die zweite Woche komme. Trotzdem versuche ich, das alles hier zu genießen", sagte "Angie".
Kerber nur zu Beginn mit Problemen
Gegen die 27-jährige Hradecka, die Doppelsiegerin der French Open 2011, hatte Kerber nur zur Beginn des Matches Probleme und musste gleich in ihrem ersten Aufschlagspiel vier Breakbälle abwehren. Allein die ersten drei Spiele des zunächst von vielen leichten Fehlern geprägten Duells dauerten knapp 30 Minuten.
Danach besann sich Kerber aber auf ihre Stärken und profitierte auch von der Rückhandschwäche Hradeckas. Insgesamt nutzte die Fed-Cup-Spielerin 6 ihrer 15 Breakchancen.
Djokovic und Scharapowa souverän
Titelverteidiger Novak Djokovic ist auf seinem Weg zum Titel-Hattrick bei den Australian Open anscheinend nicht zu stoppen. Der topgesetzte Serbe zog durch ein 6: 1, 6:2, 6:3 gegen den Amerikaner Ryan Harrison souverän in die dritte Runde von Melbourne ein.
Seine Quote beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres erhöhte Djokovic auf 34:5 Siege. Nächster Gegner des 25-Jährigen ist am Freitag der tschechische Davis-Cup-Sieger Radek Stepanek.
Bei den Frauen wahrte Maria Scharapowa ihre weiße Weste, die Russin hat nach zwei Matches noch kein einziges Spiel abgegeben. Die French-Open-Siegerin bezwang am dritten Turniertag die Japanerin Misaki Doi mit 6:0, 6:0.
Im Match um den Einzug ins Achtelfinale trifft Scharapowa auf die frühere Nummer eins Venus Williams (USA), die beim 6:3, 6:3 gegen Alize Cornet aus Frankreich wenig Mühe hatte.
































