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Borussia Dortmund gegen Juventus Turin: BVB-Traum geplatzt

  • Aktualisiert: 19.03.2015
  • 09:29 Uhr
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© 2015 Getty Images
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Borussia Dortmund streicht im Achtelfinale der Champions League die Segel. Die Klopp-Elf enttäuscht gegen abgeklärte Turiner auf ganzer Linie und hat letztlich nicht den Hauch einer Chance.

Dortmund - Lehrstunde statt Sternstunde: Borussia Dortmund hat sich nach einer enttäuschenden Vorstellung zumindest für eineinhalb Jahre von Europas großer Fußball-Bühne verabschiedet. Der deutsche Vizemeister erlebte nach dem 1:2 im ersten Duell im Achtelfinal-Rückspiel eine 0:3 (0:1)-Pleite gegen Italiens Rekordmeister Juventus Turin und steht international vor einer ungewissen Zukunft.

Carlos Tevez schockte die BVB-Fans unter den 65.851 Zuschauern in der ausverkauften Dortmunder Arena mit einem Distanzschuss bereits in der 3. Minute. Alvaro Morata (70.) und erneut Tevez (79. ) beendete schließlich endgültig alle Träume von der dritten Viertelfinal-Teilnahme in Folge und weiteren Millionen-Einnahmen.

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Juve setzt ein frühes Zeichen

Es war die höchste Heimniederlage des BVB in der Champions League seit dem 0:3 gegen Rosenborg Trondheim 1999. Die Chancen auf eine erneute Qualifikation für die Königsklasse über einen Bundesliga-Spitzenplatz sind für den BVB zudem nur noch theoretischer Natur.

Die Begegnung begann mit ohrenbetäubenden Anfeuerungsrufen der Fans, die sich auf ein Fußball-Fest mit stürmischen Angriffen der Borussia eingestimmt hatten. Doch das frühe Zeichen setzte Juventus, als Tevez den Ball aus 21 Meter in den Winkel des Dortmunder Gehäuses hämmerte. Unhaltbar schien der Schuss für BVB-Torhüter Roman Weidenfeller allerdings nicht.

Der Treffer des Argentiniers zeigte Wirkung. Mit der Gewissheit gegen die ausgebufften Juve-Profis für eine Verlängerung noch zwei Tore erzielen zu müssen, benötigen die Borussen einige Minute, um sich zu erholen.

Weidenfeller im Fokus

Das Tor spielte dem Tabellenführer der Serie A in die Karten. Bei einem der sporadischen Angriffe parierte Weidenfeller nach einem Distanzschuss von Stephan Lichtsteiner (15.) mit einer Glanzparade.

Vor dem Halbzeitpfiff erhöhte der BVB mit der lautstarken Unterstützung der Kulisse den Druck. Juve hatte in der Folge einige brisante Strafraumszenen zu überstehen - vorwiegend jedoch nach Standardsituationen. Klare Dortmunder Möglichkeiten blieben in den ersten 45 Minuten aber aus.

Nach dem Wechsel bot sich das gleiche Bild: der BVB mühte sich, doch die Angriffe verpufften spätestens an der Strafraumgrenze. Morata (50. und 56.) hatte bei Kontern zweimal die Vorentscheidung auf dem Fuß, scheiterte jedoch jeweils an Weidenfeller.

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Der Glaube schwindet

Je mehr die Italiener mit ihrer geballten Erfahrung und ihrem Selbstbewusstsein das Spiel kontrollierten, je mehr schwand der Glaube der Borussen an die Wende. Obwohl der BVB die Gruppenphase als Tabellenführer beendete ließ der Finalist von 2013 die Klasse vorheriger Wettbewerbe vermissen.

Dass Kevin Kampl in der 61. Minute mit dem ersten Torschuss des BVB Juves Torwart-Routinier Gianluigi Buffon prüfte, passte ins Bild, ebenso wie das 0:2 ohne Gegenwehr durch Morata. Auch beim 0:3 von Tevez machte die BVB-Defensive keinen guten Eindruck.

Allenfalls Kapitän Mats Hummels vermochte beim Gastgeber zu überzeugen. Juventus hatte im Doppel-Torschützen Tevez und Innenverteidiger Giorgio Chiellini seine besten Akteure.


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