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Große Geste von Rafael

Kein Spiel, kein Geld: Rafael spendet sein Gehalt

Rafael da Silva, Innenverteidiger bei Olympique Lyon, verzichtete während seiner Verletzungspause auf sein Gehalt und spendete es stattdessen an die Charity-Organisation seines Vereins. Diese nutzte das Geld, um kranken Kindern ihre Fußball-Stars ein Stück näher zu bringen.

19.10.2016 21:33 Uhr / ran.de/ Jordan Raza
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Rafael spendet Gehalt an Charity-Organisation © imago/PanoramiC

München/Lyon - Diese Aktion ist ungewöhnlich im Profifußball: Nachdem Rafael wegen einer Verletzung für längere Zeit ausfiel, wollte der Innenverteidiger auf sein Gehalt verzichten. Weil dies jedoch nicht möglich war, hatte er eine bessere Idee.

2015 wechselte der brasilianische Innenverteidiger von Manchester United zum französischen Erstligisten Olympique Lyon. Aufgrund einer Oberschenkelverletzung fiel der 26-Jährige allerdings für mehrere Wochen aus und kam in seiner ersten Saison nur zu 18 Einsätzen in der Ligue 1.

Keine Auszahlung des Gehalts wäre illegal

Nachdem er von der Diagnose erfuhr, forderte Rafael die Vereinsführung auf, ihm sein Gehalt nicht auszubezahlen. "Ich will spielen und dafür bezahlt werden, aber ich habe nicht gespielt", sagte er der französischen Sportzeitung "L'Equipe".

Die Vereinsführung erklärte ihrem Spieler allerdings, dass dies illegal sei und so einigte man sich auf eine Lösung, die für beide Seiten zufriedenstellend war.

Rafael spendete das Gehalt, das er während seiner Verletzungspause erhielt, an die Charity-Organisation seines Vereins. Mithilfe des Geldes wurden Roboter hergestellt, die es kranken Kindern ermöglichen, ihren Fußball-Stars ein Stück näher zu sein.

Auge in Auge mit den Stars

Dank der Roboter können die kleinen Patienten an Spieltagen von Olympique Lyon über einen Monitor mit ihren Idolen in der Kabine oder am Spielfeldrand kommunizieren.

"Viele der Kinder im Krankenhaus lieben Fußball und dank der neuen Technologie haben sie die Chance, Spieler wie Alexandre Lacazette oder Mathieu Valbuena zu treffen", sagte der Präsident von Olympique Lyon, Jean-Michel Aulas, gegenüber dem französischen Unternehmen "Awabot", das die Roboter herstellt.

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