Motorsport

Mick Schumacher im Porträt

Mick Schumacher: So tickt der Sohn von Michael Schumacher

Mick Schumacher will in die Fußstapfen seines Vaters Michael Schumacher treten. Der Traum ist die Formel 1 - der wohl schon bald Realität werden könnte.

01.12.2016 15:31 Uhr / ran.de
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Wie der Vater so der Sohn? Mick Schumacher will schon wie sein Papa Michael irgendwann in der Formel 1 fahren. © 2016 Getty Images

München – Mick Schumacher. Alleine der Nachname lässt die Motorsport-Szene aufhorchen. Der Sohn von Michael und Corinna Schumacher ist der Superstar der Formel 4 – auch wenn er es selbst nicht hören will. ran.de stellt den Youngster vor.

+++ Update 01.12.2016: Damon Hill glaubt an große Karriere von Mick Schumacher +++

Damon Hill, Formel-1-Weltmeister des Jahres 1996, glaubt an eine große Karriere von Michael Schumachers Sohn Mick. Nachdem in diesem Jahr mit Nico Rosberg und Max Verstappen bereits zwei Söhne von ehemaligen Formel-1-Fahrern (Keke Rosberg und Jos Verstappen) eine überragende Saison ablieferten, soll laut Hill der Generationswechsel noch lange nicht abgeschlossen sein.

Laut dem ehemaligen Champion gibt es "einen Trend, denn es kommen weitere Söhne auf uns zu. Max Verstappen ist ja schon da, aber dann kommen auch Giuliano Alesi und eines Tages Mick Schumacher." 

Mick Schumacher in der Formel 1? Für Hill ein absolut logisches Szenario. "Für mich ist es logisch, dass bekannte Namen aus Marketing-Gründen attraktiv sind", so der 56-Jährige gegenüber "Speedweek". Der ehemalige Williams-Pilot betonte jedoch: "Ohne Leistung nützt dir auch ein berühmter Name nichts."

Hill müsste es wissen, schließlich wurde ebenso wie Rosbergs Vater Keke auch sein eigener Vater (Graham Hill) Weltmeister (1962, 1968) in der Königsklasse des Motorsports.

+++ Update 24.11.2016: Mick Schumacher ist Nachwuchs-Rennfahrer des Jahres +++

Nach seiner starken Formel-4-Saison wird Mick Schumacher als bester Nachwuchs-Rennfahrer des Jahres ausgezeichnet. Sowohl in der deutschen als auch der italienischen Formel 4 kam der Schumi-Sohn auf Platz zwei der Gesamtwertung.

Die Auszeichnung erhält Mick Schumacher vom Fachmagazin "Auto Bild Motorsport". 

+++ Update 17.11.2016: Mick Schumacher startet bei MRF-Challenge +++

Die indische MRF-Challenge freut sich über das Comeback von Mick Schumacher, der bereits im Januar 2016 in Indien seine Runden drehte. Der 17-Jährige wird nur drei Wochen nach seinem Saisonende in der italienischen Formel 4 wieder ein Rennen bestreiten. 

Insgesamt vier Rennwochenenden kommen auf Mick Schumacher zu. Den Auftfakt macht Bahrain (17. bis 19. November) gefolgt von Dubai (7. bis 9. Dezember), Neu-Delhi (27. bis 29. Januar) und Chennai (17. bis 19. Februar). 

+++ Update 12.11.2016: Mick Schumacher vor Sprung in die Formel 3 +++

Mick Schumacher steht nach einem fantastischen Jahr in der Formel 4 vor einem Karrieresprung. Der Sohn von Formel-1-Legende könnte in der kommenden Saison in der Formel 3 an den Start gehen. Der 17-Jährige hat bereits Testfahrten für das italienische Prema Powerteam am Nürburgring absolviert. 

Davon erhofft sich im übrigen auch die DTM einen neuen Schub. Denn die Forme 3 gehört bei einigen Rennen zum Rahmenprogramm der DTM. Und mit dem Namen Mick Schumacher hätte man mit Sicherheit ein neues Zugpferd.

+++ Update 17.10.2016: Mick Schumacher: "Habe viel gelernt" +++

Das zweite Formel-4-Jahr seiner Karriere ist vorbei. Mick Schumacher hat die Serie auf Rang zwei beendet. Ein gutes Ergebnis für den 17-Jährigen, auch wenn er bereits neue Ziele ins Auge gefasst hat. 

"Mit jedem Jahr und jedem Rennen wird man besser. Ich habe dieses Jahr viel gelernt, speziell wie man mit dem Team interagiert", sagt Mick Schumacher der "Sport Bild". Doch auch in dieser Saison lief nicht alles perfekt. Vor allem im Qualifying sei "noch Luft nach oben". 

"Der Schlüssel wird sein, mehr Erfahrung zu sammeln. Jeder Fehler ist gut, denn daraus kann ich nur lernen", sagt Mick Schumacher. 2017 wird der Sohn von Michael Schumacher "hoffentlich Formel 3 fahren. Die nächsten Schritte werden sich dann ergeben." 

+++ Update 27.09.2016: Mick Schumacher: "Alles hinter sich lassen" +++

Das Rennwochenende der Formel 4 in Imola war für Mick Schumacher eines zum Vergessen. Der Schumi-Sohn blieb  in beiden Rennen ohne Punkt und hat in der Gesamtwertung damit 25 Punkte Rückstand auf den führenden Argentinier Marcos Siebert. 

"Nicht mein Wochenende. Also: Alles hinter sich lassen und nach vorne schauen", schreib Mick Schumacher auf Instagram. Am kommenden Wochenende kämpft er in Hockenheim um die nächsten Punkte. 

+++ Update 02.08.2016: Mick Schumacher schnuppert Formel-1-Luft +++

Dass Mick Schumacher in die Formel 1 will, das ist kein Geheimnis. Nun hat sich der Sohn von Michael Schumacher beim Großen Preis von Hockenheim sehen lassen. Immer an seiner Seite: Zahlreiche Fans und Reporter. 

"Es war auf jeden Fall aufregend. Ich war überall in der Box, hab mir aus der Nähe die Autos angeguckt. Ich hab sie ja sonst auch immer nur am Fernseher gesehen", so Mick Schumacher gegenüber "RTL". "Das war auf jeden Fall toll, es hat Spaß gemacht, und hat auch mir viel Erfahrung gebracht." 

Irgendwann will er das Erbe seines Vaters antreten und selbst in der Königsklasse fahren. "Ich denke, dass es aufregend wäre, in so ein Auto einzusteigen und mit den Großen mitzufahren", so Mick Schumacher weiter.

+++ Update 13.07.2016: Mick Schumacher kickt zu Ehren seines Vaters Michael +++

Am 27. Juli gibt Mick Schumacher sein Debüt in der Rennfahrer-Nationalmannschaft! Die "Nazionale Piloti" tritt in einem Benefizspiel gegen die "Dirk Nowitzki All Stars" an.

Mick Schumacher freut sich bereits auf seinen ersten Einsatz: "Ich sehe das als eine Ehre an. Ich muss noch ein bisschen trainieren, denn im Auto oder auf dem Rad bin ich definitiv besser als auf dem Rasen."

Schon sein Vater Michael war früher bei solchen Charity-Partien immer dabei. Die Erlöse gehen zu 100 Prozent an die Initiative BasKIDball von iSO e.V. und den Bundesverband Schädel-Hirnpatienten in Not e.V.

+++ Update 08.06.2016: Timo Glock zieht Parallelen zwischen Mick und Michael Schumacher +++

Zwei Start-Ziel-Siege und einmal von Startplatz zehn auf sechs - das Formel-4-Wochenende am Lausitzring hat sich für Mick Schumacher richtig gelohnt. Selbst DTM-Pilot Timo Glock ist voll des Lobes und vergleicht ihn gegenüber "Sport1" schon mit seinem Vater Michael Schumacher: "Wie er im Kart gesessen hat, das war eins zu eins Michael. Ich dachte: 'Wenn er jetzt noch einen roten Helm aufsetzt, ist das Michael.' Das war schon krass." 

"Die Körperhaltung, außerdem hat er auch diesen Blick", meint der ehemalige Formel-1-Fahrer, der Michael Schumacher aus seiner Zeit in der Königsklasse kennt. "Er hat den Blick dafür gehabt, wo er hin muss. Und er ist dann auch nach vorne gefahren. Er hat das Auge dafür, das hat Michael auch gehabt."

Nachdem Glock und Mick Schumacher sich am Lausitzring trafen, kann der deutsche DTM-Pilot nochmals eine deutliche Weiterentwicklung des Youngsters erkennen. "Als Persönlichkeit ist er viel abgezockter, hat sich reingearbeitet und hat gefühlt von allem mehr Ahnung. Er ist super konstant und sehr abgeklärt. Ich hoffe, dass sein Momentum anhält." Trotzdem brauche er noch Zeit: "Man muss Mick machen lassen und nichts vergleichen und von der Formel 1 anfangen."

+++ Update 01.06.2016: Jos Verstappen: Mick Schumacher braucht noch Zeit +++

Jos Verstappen, früherer Formel-1-Rennfahrer und Ex-Teamkollege von Michael Schumacher, glaubt, dass Mick Schumacher noch einen langen Weg vor sich hat. "Ich glaube, Mick ist einer, der mehr Zeit braucht, um das Toplevel zu erreichen", so der Holländer gegenüber der "Gala". "Der Druck ist extrem, weil Mick immer mit Michael verglichen wird".

Er muss es eigentlich wissen, schließlich hat sein Sohn Max den Sprung in die Formel 1 bereits geschafft. Mit gerade einmal 18 Jahren hat der Youngster bereits einen Sieg in der Königsklasse zu verzeichnen. 

Das will auch Mick Schumacher irgendwann schaffen. Jos Verstappen weiter: "Mick vermisst natürlich seinen Vater - in der Familie und im Rennsport, wo ihm Michaels Erfahrungen sehr helfen würden." 

+++ Update 31.05.2016: Mick Schumacher gewinnt in Imola +++

Mick Schumacher rast in der italienischen Formel 4 von Sieg zu Sieg. Von der Pole Position fuhr der 17-Jährige in Imola zu seinem dritten Saisonsieg und ließ damit den Gesamtspitzenreiter Marcos Siebert hinter sich. Im ersten Lauf in Imola musste sich der Sohn von Michael Schumacher dem Argentinier noch knapp geschlagen geben.

Mick Schumacher scheut die Presse. Interviews gibt er keine, abgesehen von den obligatorischen Statements nach Rennende. "Mir macht es Spaß", sagte der Schumacher-Sohn beispielsweise "Sport1" kurz und knapp nach seinem Saisonsieg in Oschersleben.

Viel mehr ist dem Youngster selten zu entlocken. Er möchte sportlich für Schlagzeilen sorgen.

Das Jahr 2016 könnte der Durchbruch für Mick Schumacher werden. Nach einer soliden Rookie-Saison in der Formel 4, die er auf einem Mittelfeldplatz beendete, scheint nun seine Zeit gekommen.

Mick Schumacher: Konkurrenz aus der eigenen Familie

Mit dem Wechsel zum Prema Powerteam ist der nächste Schritt in der Karriere gemacht. Neben der deutschen, fährt Mick Schumacher auch in der italienischen Formel-4-Meisterschaft mit. Seine Bilanz aus übergreifend sieben Rennen: Drei Siege (2x Italien, 1x Deutschland), drei vierte Plätze (2x Deutschland, 1x Italien). Der Aufstieg in die Formel 3 scheint nur noch eine Frage der Zeit.

Das beeindruckt auch Onkel Ralf Schumacher. Der Ex-Formel-1-Pilot ist Mitbesitzer eines US-Teams der Formel 4 – und damit direkter Konkurrent seines Neffen.

Doch all das zählt für Mick Schumacher nicht. "Mein Ziel ist im Moment, ein guter und kompletter Rennfahrer zu werden. Dazu gehört, einen Schritt nach dem anderen zu gehen", schreibt Mick Schumacher auf seiner Homepage. Irgendwann soll es in die Formel 1 gehen – ganz wie Papa Michael.

Mick Schumacher: Die Parallelen zu Michael Schumacher

Spricht man über Mick Schumacher, kommen unausweichlich die Vergleiche mit seinem prominenten Vater. Und die Parallelen sind wirklich erstaunlich.

Wie auch Michael, startete Mick seine Karriere in der Kart-Serie. "Ich kann mir nichts Besseres vorstellen als auf der Strecke nach der perfekten Runde zu suchen und immer wieder neu an meiner Leistung zu feilen", schreibt er auf seiner Homepage. Um das zu schaffen, hat er sich den ehemaligen Ferrari-Ingeneur Luca Baldisserri ins Boot geholt, der auch schon mit Michael Schumacher zusammenarbeitete.

Um Bestleistungen bringen zu können, investiert Mick Schumacher viel Zeit in seine Fitness. Zu seinen Hobbys zählen Rennrad, Mountainbike, Wakeboard, Motocross – und Skifahren.

Mick Schumacher: Das Management vom Papa

"Gut daran ist natürlich die Geschwindigkeit, und dass man so agil ist", schreibt Mick Schumacher über das Skifahren. Sein Vater verletzte sich dabei im Dezember 2013 schwer. Wie es Schumi inzwischen geht – dazu schweigen Mick Schumacher und Schumis-Managerin Sabine Kehm.

Auch Mick Schumacher hat unterdessen bereits ein Management. Um seine Karriere kümmert sich ebenfalls Sabine Kehm.

Da schließt sich wieder der Kreis zum Papa – auch wenn Mick Schumacher das jetzt nicht gerne lesen wird. 

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