Olympia

Tokio 2020: Ruder- und Kajakwettbewerbe möglicherweise in Südkorea

Einige Entscheidungen der Olympischen Sommerspiele 2020 werden möglicherweise nicht im japanischen Austragungsort Tokio, sondern in Südkorea fallen.

19.10.2016 07:20 Uhr / SID
IOC-Präsident Thomas Bach und Gouverneurin Yuriko Koike
IOC-Präsident Thomas Bach und Gouverneurin Yuriko Koike © AFPSIDTORU YAMANAKA

Seoul (SID) - Einige Entscheidungen der Olympischen Sommerspiele 2020 werden möglicherweise nicht im japanischen Austragungsort Tokio, sondern in Südkorea fallen. Wie japanische Medien übereinstimmend berichten, zieht das Internationale Olympische Komitee (IOC) mehrere Verlegungen in Erwägung. Am Dienstag (Ortszeit) wurde bekannt, dass das IOC angeblich prüfen soll, die Ruder- und Kajak-Wettbewerbe in die koreanische Stadt Chungju zu verlegen, um die explodierenden Kosten einzudämmen.

Ein Offizieller des Sportministeriums in Seoul äußerte jedoch, dass es bislang noch keinen Kontakt seitens des IOC gegeben habe. "Wir waren überrascht, denn die Berichte kamen aus heiterem Himmel", sagte der Offizielle. Auch das Nationale Olympische Komitee Südkoreas (KOC) wurde nicht über die Umzugspläne informiert. "Aber wenn das IOC einen Vorschlag machen will, würden sie wahrscheinlich den Veranstaltungsort direkt kontaktieren", sagte ein KOC-Funktionär der französischen Nachrichtenagentur AFP.

Die Berichte erschienen während sich IOC-Präsident Thomas Bach und Tokios Gouverneurin Yuriko Koike das erste Mal trafen, seitdem Koike mit drastischen kostensenkenden Maßnahmen für die Spiele 2020 gedroht hatte.

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1.USA463738121
2.Großbritannien27231767
3.China26182670
4.Russland19181956
5.Deutschland17101542
6.Japan1282141
7.Frankreich10181442
8.Südkorea93921
9.Italien812828
10.Australien8111029

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