Radsport

Bahnrad: Uibel hat sich für Teamsprint-Trio entschieden

Bundestrainer Detlef Uibel will bei den Olympischen Spielen mit dem Trio René Enders, Max Niederlag und Joachim Eilers um Medaillen kämpfen.

04.02.2016 14:13 Uhr / SID
Uibel entscheidet sich für Teamsprint-Trio
Uibel entscheidet sich für Teamsprint-Trio © AFPSID-

Kapstadt (SID) - Bahnrad-Bundestrainer Detlef Uibel will bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro mit dem Teamsprint-Trio René Enders, Max Niederlag und Joachim Eilers um Medaillen kämpfen. Für Maximilian Levy, London-Olympiazweiter im Keirin, könnte in Brasilien nur die Rolle des Ersatzmannes bleiben, da laut Regelwerk auch die Sprint-Einzeldisziplinen aus den drei Teamsprint-Startern bestückt werden müssen. Die Rio-Generalprobe wird bei der WM in London (2. bis 6. März) stattfinden.

"Es war das Ziel, bei der WM mit der Olympia-Mannschaft im Teamsprint zu starten und so sieht das jetzt auch aus. Das hat den Vorteil, das wir nach der WM Zeit haben, mit dem Olympia-Team an Kleinigkeiten wie den Wechseln zu feilen", sagte Uibel während des gerade beendeten Trainingslagers in Kapstadt, und fügte hinzu: "Dass wir jetzt schon diesen engen Kader für Olympia haben, ist sicherlich ein Vorteil."

Levy, das ergänzte Uibel, gehöre zum Olympia-Kader, müsse sich aber bei den Weltmeisterschaften aufdrängen. "Wir wollen ihn nicht ausklammern. Für ihn ist es wichtig, Topleistungen in den Einzeldisziplinen zu zeigen. Dann werden wir sehen, welche Möglichkeiten sich über die normale Nominierung hinaus ergeben könnten", sagte Uibel und hofft, ein Schlupfloch im Regelwerk zu finden. Zudem schmerze ihn noch immer der Ausfall des Ex-Sprintweltmeisters Stefan Bötticher, den auch im letzten Jahr immer wieder gesundheitliche Probleme plagten.

Ein wenig Sorge bereitet dem 56 Jahre alten Coach außerdem das Teamsprint-Duo Kristina Vogel und Miriam Welte. "Das ist momentan unsere Achillesferse", sagte Uibel über die Olympiasiegerinnen von London. Welte sei derzeit in keiner guten Verfassung und "nicht in der Lage, die Leistungen der letzten Jahre zu bringen." Die Pfälzerin habe "Defizite im Kraftbereich", das sei aber "noch aufholbar". Insgesamt wäre Uibel daher bei Olympia "aus heutiger Sicht mit jeweils ein bis zwei Medaillen für Frauen und Männer zufrieden."

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