Davis Cup

Deutschland gegen Tschechien

Davis Cup: Zverev ratlos! "Wusste nicht, was ich machen soll"

Nachdem Alexander Zverev das entscheidende Einzel im Davis-Cup-Duell zwischen Deutschland und Tschechien gegen Lukas Rosol verloren hatte, wirkte der 18-Jährige völlig ratlos. DTB-Kapitän Michael Kohlmann versuchte dagegen, der Niederlage gegen die Tschechen auch etwas Positives abzugewinnen.

06.03.2016 19:14 Uhr / ran.de / tennis.de / Dominik Hechler
Alexander Zverev verlor nach großem Kampf
Alexander Zverev verlor nach großem Kampf © ANPANPSID-KOEN SUYK

Hannover – Die Enttäuschung war Alexander Zverev tief ins Gesicht geschrieben. Kein Wunder also, dass er immer wieder versuchte, sich bei der offiziellen Pressekonferenz hinter seinen beiden Händen zu verstecken. Immer wieder hielt er sie vor seine Augen und nestelte dazu ununterbrochen in seinen Haaren herum. "Wir waren am Ende mit 2:3 unterlegen und ich habe zwei Matches davon verloren – was soll an diesem Wochenende also positiv sein", antwortete die erst 18-jährige deutsche Nachwuchshoffnung ein wenig schmallippig auf die Frage, ob er sich denn trotz der Niederlage gegen Tschechien ein bisschen über sein Debüt im deutschen Davis-Cup-Team freuen könne.

"Ich habe wirklich alles gegeben, wollte unbedingt den entscheidenden Punkt für Deutschland holen, habe es aber nicht geschafft. Und das ist gerade sehr bitter für mich", ergänzte Zverev, der zugeben musste, dass er gegen den an diesem Tag scheinbar übermächtigen Tschechen Lukas Rosol "überhaupt nicht wusste, was ich machen soll". Er habe einfach jeden Ball reingespielt, auf jede taktische Variation eine Antwort gewusst.

"Meine Nerven waren definitiv in Ordnung"

"Meine Nerven waren definitiv in Ordnung, aber wenn Rosol so spielt und ich ein Fünf-Satz-Match gegen Tomas Berdych in den Knochen habe, ist das nicht wirklich hilfreich", so Zverev, der Unterstützung von DTB-Kapitän Michael Kohlmann bekam. "Vielleicht hätte es heute nur geholfen, wenn ich Rosol die Beine gebrochen hätte", sagte der Kohlmann mit einem Augenzwinkern auf die Frage, wie man Rosols Spielrhythmus vielleicht hätte unterbrechen können. "Aber im ernst: Wenn er sich in so einen Rausch spielt, ist es gegen Rosol einfach brutal schwer. So konstant habe ich ihn auch noch nie zuvor spielen sehen. Ich kann Alex also überhaupt keinen Vorwurf machen."

Trotz der Niederlage gegen die Tschechen und der nun abermals folgenden Relegation im September, will Kohlmann auch das Positive aus diesem Davis-Cup-Wochenende in Hannover mitnehmen. "Ich finde es sehr positiv, dass wir mit unserem Team eine reelle Siegchance gegen eine Mannschaft hatten, die in den vergangenen vier Jahren zwei Mal diesen Wettbewerb gewonnen hat", so Kohlmann.

Aus Hannover berichtet: Dominik Hechler

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