UFC

Nach Absage des Kampfes gegen "GSP"

Bisping hofft weiter auf St. Pierre: "Man sollte sich an den Deal halten"

Die Absage des Titelkampfes gegen Georges St. Pierre hat auch Michael Bisping überrascht. Der Champion kann die Gründe nachvollziehen, meint aber trotzdem, dass man sich an den Deal halten solle.

18.05.2017 14:51 Uhr / ran.de
Bisping Absage
Von der Absage überrascht: Michael Bisping. © imago/ZUMA Press

München - Die Nachricht war durchaus eine Überraschung: Der Titelkampf im Mittelgewicht zwischen Champion Michael Bisping und Rückkehrer Georges St. Pierre ist geplatzt. UFC-Präsident Dana White dauerte es wohl zu lange, bis „GSP“ bereit für den Fight ist, der eigentlich im Sommer stattfinden sollte, wobei St. Pierre einen Auftritt "nach dem Oktober" anpeilte. Mit der Absage überraschte White vor allem die beiden Protagonisten.

"Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Vielleicht war es eine emotionale Reaktion von Dana oder vielleicht will er mich unter Druck setzen", sagte "GSP".

"Hoffe immer noch auf den Fight"

Für Bisping ist die Absage des Kampfes ebenfalls eine Neuigkeit, wie er MMAFighting verriet. Von offizieller Seite hat ihn nichts erreicht, weder von der UFC, noch von White. "Georges hofft immer noch, auch ich hoffe immer noch auf den Fight. Wir hatten eine Pressekonferenz, wir haben die Hände geschüttelt und wir standen in Las Vegas und haben ein bisschen Mist geredet. Ich denke, dass man sich, sobald der Deal gemacht ist, auch daran halten sollte", sagte Bisping.

Gleichzeitig kann er die Gründe für die überraschende Absage nachvollziehen. Schließlich kam der Kampf im Mittelgewicht bei den anderen Kontrahenten nicht gut an. Tenor: Warum bekommt "GSP" unmittelbar nach seinem Comeback sofort einen Titelkampf? Besonders die Titelkandidaten wie Yoel Romero, Gegard Mousasi und Luke Rockhold waren stinksauer auf die UFC.

Hinzu kommt, dass bei einem Termin im Spätherbst weiterhin monatelang in der Gewichtsklasse kein Titelkampf stattfinden würde. Zu lange für die UFC.

"Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sie Druck auf Georges ausüben wollen. Ich denke, dass sie Titelkämpfe brauchen. Ich verstehe die Frustration auf ihrer Seite, aber auch, dass viele Kämpfer aus der Mittelgewichts-Klasse frustriert sind", sagte Bisping, der nun das Gespräch mit der UFC suchen will: "Ich weiß, dass sich viele Leute darüber beschweren, dass sich der Kampf hinzieht, also werden wir sehen, was passiert." Laut White muss Bisping seinen WM-Titel im Mittelgewicht als nächstes gegen Romero verteidigen.

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