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UFC 214: "Cyborg" kämpft um Germaine De Randamies WM-Titel

Die UFC nimmt der unwilligen Weltmeisterin im Federgewicht, Germaine de Randamie, den Gürtel ab und setzt einen neuen WM-Kampf an. In der Nacht zum 30. Juli duellieren sich Cris "Cyborg" Justino und Megan Anderson bei UFC 214 in Anaheim um den vakanten Titel (ab 4:00 Uhr live und exklusiv auf ranFIGHTING.de).

19.06.2017 15:55 Uhr / ran.de
Cristiane Cyborg Justino
"Cyborg" gilt als die stärkste MMA-Kämpferin der Welt © Getty Images

München – Die monatelange Farce um Germaine de Randamie und den WM-Titel im Federgewicht ist vorbei. Die Niederländerin weigerte sich beharrlich, ihren Gürtel gegen die Herausforderin Cris "Cyborg" Justino (17-1) zu verteidigen und ist ihn daher los.

Justino kämpft nun doch um den WM-Titel, aber nicht gegen de Randamie, sondern gegen die Australierin Megan Anderson (9-2) – in der Nacht zum 30. Juli bei UFC 214 in Anaheim (ab 4:00 Uhr live und exklusiv auf ranFIGHTING.de).

In einem Statement erklärte die UFC, sie habe de Randamie den WM-Titel abgenommen, weil sie "unwillig" war, gegen Justino anzutreten. Die UFC erwarte von ihren Champions, dass sie "Kämpfe gegen die Top-Herausforderer ihrer jeweiligen Gewichtsklasse annehmen, um die Integrität des Sports zu wahren".

Warum de Randamie nicht gegen "Cyborg" ran wollte

"Cyborg" Justino gilt als die gefürchtetste MMA-Kämpferin der Welt. Die 31 Jahre alte Brasilianerin ist eine Expertin im Thaiboxen mit überwältigender Schlagkraft. Sie erzielte zuletzt 17 Siege in Folge, 15 durch (technischen) Knockout.

Allerdings ist Justino eine Dopingsünderin. Im Januar 2012 wies man ihr die Einnahme des anabolen Steroids Stanozolol nach, das zum Aufbau magerer Muskelmasse eingesetzt wird. Dafür musste sie eine einjährige Sperre absitzen.

Im Mai hatte de Randamie über ihren Manager bekanntgegeben, sie werde ihren WM-Titel nicht gegen Justino verteidigen, da es erwiesen sei, dass sie "eine Betrügerin" ist. Justino solle "überhaupt nicht in der UFC" kämpfen. De Randamie erklärte auch, sie würde ihren Gürtel sogar freiwillig abgeben, "wenn das der einzige Kampf ist, den die UFC will".

Eine unrühmliche Titelregentschaft

Für ihre Weigerung, gegen Justino zu kämpfen, erntete de Randamie zuletzt viel Häme und Spott – sowohl von den Fans als auch von einigen Kolleginnen und Kollegen aus der UFC.

Im Februar schrieb sie noch Geschichte, als sie bei UFC 208 mit einem einstimmigen Punktsieg über Holly Holm als erste Frau den WM-Titel im Federgewicht gewann. Es war allerdings eines der unattraktivsten Titelduelle der letzten Jahre. Überdies schlug sie Holm in zwei Runden nach dem Gong – ein klarer Regelverstoß.

Schon kurz nach ihrem Sieg, der nicht ganz unumstritten war, erklärte de Randamie, dass sie auf keinen Fall gegen Justino kämpfen werde. Sie dachte sogar laut darüber nach, ins Bantamgewicht zurückzukehren. Mit der Abgabe ihres WM-Gürtels endet nun die unrühmlichste Titelregentschaft der UFC-Geschichte.

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