BMI verteilt 38,9 Millionen Euro an Spitzenverbände - Bildquelle: FIROFIROSIDBMI verteilt 38,9 Millionen Euro an Spitzenverbände © FIROFIROSID

Köln (SID) - Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) stellt den 26 Spitzenverbänden des olympischen Sommersports im kommenden olympischen Zyklus (2022 bis 2024) Haushaltsmittel in Höhe von 38,9 Millionen Euro zur Verfügung. Dies teilte das Ministerium mit. Am Dienstag hatte das BMI in der gemeinsamen Förderkommission mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) über die Verteilung der Mittel entschieden.

"Gefördert werden insbesondere die Teilnahme an internationalen Wettkämpfen, die Durchführung zentraler Lehrgänge und das Leistungssportpersonal. Für das Leistungssportpersonal der Verbände, also Trainerinnen und Trainer sowie das Management, sind circa 34 Mio. Euro vorgesehen", erklärte das BMI. Damit sei "eine professionelle Betreuung aller Bundeskader bis 2024 gewährleistet".

Grundlage der Förderentscheidung für die Jahresplanung ist der Abschlussbericht der PotAS-Kommission, der am Montag in Berlin vorgestellt wurde. Zur genauen Aufschlüsselung machte das BMI keine Angabe. Dem "Kerngedanken der Leistungssportreform folgend", würden aber die Disziplinen mit den größten Erfolgsaussichten bei künftigen Olympischen Spielen "bevorzugt berücksichtigt".

"Zur Umsetzung dieser Ergebnisse in eine konkrete Förderentscheidung haben sich BMI und DOSB auf eine objektive und transparente Regel verständigt", erklärte das für den Sport zuständige Ministerium. Diese setze die PotAS-Bewertungen "konsequent um" und trage darüber hinaus "den Ergebnissen aus den Strukturgesprächen Rechnung, insbesondere den dort erörterten Zielstellungen für Paris 2024".

Die Vorstellung des Abschlussberichts der PotAS-Kommission zu Wochenbeginn hatte besonders bei den Verbänden am Ende des Rankings, in erster Linie beim Deutschen Basketball Bund (DBB) und dem Deutschen Fechter-Bund (DFeB), für Unverständnis und teils auch harsche Kritik am System gesorgt. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) belegt im Abschlussranking den Spitzenplatz.

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