Wintersport-Förderung: Einigung zwischen BMI und DOSB - Bildquelle: AFP/SID/CHRISTOF STACHEWintersport-Förderung: Einigung zwischen BMI und DOSB © AFP/SID/CHRISTOF STACHE

Köln (SID) - Die sieben Verbände des olympischen Wintersports in Deutschland werden im kommenden olympischen Zyklus von 2023 bis zu den Spielen in Mailand/Cortina d'Ampezzo 2026 mit etwa 6,17 Millionen Euro pro Jahr gefördert. Auf diesen Wert, der identisch ist mit jenem des Olympiajahres 2022, haben sich die gemeinsame Förderkommission des Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI) sowie des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) geeinigt.

Gefördert werden einerseits die Teilnahme an internationalen Wettkämpfen und die Durchführung zentraler Lehrgänge, andererseits das Leistungssportpersonal der Verbände gemäß der Ergebnisse des Potentialanalysesystems (PotAS).

Diese Analyse sah in der jüngsten Auswertung den Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD), der bei den Spielen in Peking neun der zwölf deutschen Goldmedaillen gewonnen hatte, ganz vorne. Dahinter folgen der Deutsche Ski-Verband (DSV) und Snowboard Germany. Die zweite wichtige Grundlage seien die Strukturgespräche des DOSB mit den Spitzensportverbänden.

Neben dem Potenzial der einzelnen Disziplinen spielten die Zielstellungen der Verbände für die Olympischen Winterspiele 2026 eine entscheidende Rolle für die Höhe der Förderung. DOSB und BMI verfolgen mit der Entscheidung nach eigener Aussage zudem "das Ziel, die Vielfalt des Sports zu bewahren Alle Disziplinen erhalten eine Mindestförderung für 2023, um so die wichtige Nachwuchsarbeit der Verbände zu sichern."

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