Der DOSB kämpft für die Wiederaufnahme von Amateursport - Bildquelle: AFPSIDPATRIK STOLLARZDer DOSB kämpft für die Wiederaufnahme von Amateursport © AFPSIDPATRIK STOLLARZ

Frankfurt am Main (SID) - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) haben ihre Petition für Öffnungen im Amateur- und Breitensport an die Politik übergeben. Der Berliner Innensenator Andreas Geisel nahm am Donnerstag in Berlin das Dokument unter dem Motto "Draußen muss drin sein" mit 96.582 Unterschriften stellvertretend für die Konferenz der Ministerpräsident*innen der Länder entgegen.

DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann verband die symbolische Übergabe mit einem eindringlichen Appell. "Sport war und ist kein Pandemietreiber", sagte er: "Man kann die Bedeutung des organisierten Sports gar nicht hoch genug einschätzen. Ich wünsche mir, dass man das stärker sieht." Auch DOSB-Vizepräsident Kaweh Niroomand forderte, dass die Politik nun "eine aktive Rolle für die sportliche Bewegung speziell im Sinne der Jugend" einnehmen müsse.

Alle Mitglieder im DFB und DOSB, Vereine und andere Verbände waren aufgerufen, sich der Online-Petition anzuschließen, die drei Wochen lief. "Der Sport spricht zu Recht an, dass Schäden entstanden sind", sagte Geisel und betonte: "Das, was möglich ist, muss möglich gemacht werden. Natürlich immer unter der Voraussetzung, dass es so sicher wie möglich ist."

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