Sportstätten in China bleiben bis auf Weiteres verwaist - Bildquelle: AFPSIDNICOLAS ASFOURISportstätten in China bleiben bis auf Weiteres verwaist © AFPSIDNICOLAS ASFOURI

Hamburg - Rückschlag für den chinesischen Sport in der Coronakrise: Die Regierung des asiatischen Landes hat am Dienstag die anstrebten Schritte in Richtung Normalität bis auf Weiteres unterbunden. 

"Für eine bessere epidemische Prävention und Kontrolle sollten keine größeren Sportereignisse wie Marathons, bei denen sich Menschenmengen versammeln, wieder aufgenommen werden", hieß es in einer Mitteilung der Allgemeinen Sportverwaltung. Auch die Basketballliga CBA und die Fußballliga Chinese Super League müssen offenbar noch warten.

Die CBA hatte laut Berichten eine Wiederaufnahme ihres Saisonbetriebs in den nächsten Wochen ohne Zuschauer erwogen und auch die ausländischen Spieler aufgefordert, ins Land zurückzukehren. Unter anderem der frühere NBA-Star Jeremy Lin war dem gefolgt. Die Fußballer warten noch immer auf ihren Saisonstart, der eigentlich im Februar hätte erfolgen sollen.

In China hatte sich das Coronavirus ab Dezember stark verbreitet, zuletzt nahmen die offiziellen Fallzahlen deutlich ab. Die Regierung befürchtet aber eine zweite Welle der Pandemie durch Menschen, die aus dem Ausland einreisen.

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