Soll in mehr als 100 Spielen betrogen haben: Hans Niemann - Bildquelle: dpaSoll in mehr als 100 Spielen betrogen haben: Hans Niemann © dpa

München - Es ist mittlerweile ein Drama, das nicht mehr nur die Schach-Welt beschäftigt.

Weltmeister Magnus Carlsen warf dem jungen US-Amerikaner Hans Niemann nach einer Niederlage bei einem Turnier Betrug vor. Kurz zuvor gab der Norweger bei einem Aufeinandertreffen nach einem Zug auf, wohl aus Protest.

"Ich denke, dass Niemann öfter betrogen hat, als er zugeben will", so Carlsen kürzlich.

Bericht belastet Niemann schwer

Wie nun das Portal "chess.com" berichtet, soll der 19-Jährige tatsächlich öfter mal über die Grenze des Erlaubten gegangen sein. In mehr als 100 Online-Partien soll Niemann betrogen haben. Auch in solchen, in denen es um Preisgeld ging.

Niemann selbst räumte nur zwei Betrugsvorwürfe ein. Er gab zu, im Alter von zwölf und 16 Jahren bei Online-Spielen geschummelt zu haben. Laut des Berichts soll der 19-Jährige zuletzt 2020 betrogen haben. In Folge dessen wurde er vom Portal ausgeschlossen.

Der Schachweltverband gab zuletzt an, eine Untersuchungskommission einzusetzen und den Vorwürfen auf den Grund gehen zu wollen.

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