BBL: Niederlage für Berlin im ersten Play-off-Finale - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDBBL: Niederlage für Berlin im ersten Play-off-Finale © PIXATHLONPIXATHLONSID

Berlin (SID) - Alba Berlin will sich nach der unglücklichen Niederlage im ersten Play-off-Finale der Basketball Bundesliga (BBL) bei Bayern München künftig weniger mit strittigen Schiedsrichterentscheidungen beschäftigen. "In den nächsten Spielen darf das kein Thema sein, und wir müssen am Ende einen kühlen Kopf bewahren, unabhängig davon, ob die Pfiffe richtig sind oder nicht", sagte etwa der deutsche Nationalspieler Niels Giffey.

Die Bayern hatten am Sonntag bei ihrem 74:70 (36:37)-Sieg im ersten Spiel der Best-of-Five-Serie von zwei mindestens diskussionswürdigen Entscheidungen profitiert. Beim Stand von 68:66 für die Gäste (39. Minute) reklamierte Alba-Center Landry Nnoko wegen eines nicht erfolgten Pfiffs gegen Vladimir Lucic und bekam ein technisches Foul.

32 Sekunden vor Schluss, es stand 71:70 für Titelverteidiger Bayern, war der Arbeitstag für den im letzten Viertel so starken Alba-Spielmacher Peyton Siva beendet. Gegen den US-Guard wurde ein Offensivfoul gegeben, sein fünftes und damit letztes Vergehen. Der Pfiff war unberechtigt.

Berlins Trainer Aito Garcia Reneses hielt sich zu dem Thema bedeckt. "Wir hatten sicherlich unsere Chance zu gewinnen, aber Bayern war in den letzten Minuten besser", sagte der Spanier: "Über einzelne Aktionen und Fehler von Spielern jetzt zu reden, bringt nichts."

Giffey will aus der Niederlage lernen. "Wir haben uns in den letzten Minuten dazu hinreißen lassen, uns mit Schiedsrichterentscheidungen zu befassen", sagte der 28-Jährige: "Das Ergebnis waren ein technisches Foul und etwas fehlender Fokus." Am Mittwoch (20.30 Uhr/MagentaSport) steht das zweite Spiel in Berlin an, dann will Alba den Ausgleich schaffen.

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