Kira Walkenhorst muss ihre Karriere beenden - Bildquelle: AFPSIDYASUYOSHI CHIBAKira Walkenhorst muss ihre Karriere beenden © AFPSIDYASUYOSHI CHIBA

Hamburg (SID) - Beachvolleyball-Olympiasiegerin Kira Walkenhorst ist die Entscheidung über ihr Karriereende sehr schwer gefallen. "Ich würde nichts lieber tun als mit Laura und meinem großartigen Team dort weiterzumachen, wo wir 2017 aufgehört haben", sagte Walkenhorst. "Mein Körper erlaubt keinen Leistungssport mehr. Alles andere als Laura nahezulegen, sich eine andere Partnerin zu suchen, mit der sie ihre Ziele erreichen kann, erschien mir unfair", so die 28-Jährige weiter.

Ihre bisherige Partnerin Laura Ludwig wird ihre Laufbahn nach SID-Informationen an der Seite von Margareta Kozuch fortsetzen. Eine offizielle Bekanntgabe soll in den kommenden Tagen erfolgen. Die frühere Hallen-Nationalspielerin ist derzeit Partnerin von Karla Borger.

"Diese Entscheidung war die mit Abstand härteste meiner Karriere. Ich hatte mich das ganze Jahr auf die Wiedervereinigung mit Laura gefreut. Ihr dann kurz vor dem Start der Olympiaqualifikation absagen zu müssen, trifft mich hart", sagte Walkenhorst, die unter anhaltenden Problemen an den Rippen, der Hüfte und der Schulter leidet.

Walkenhorst (28) und Ludwig (32) hatten nach Gold in Rio 2016 auch den WM-Titel 2017 in Wien gewonnen. Walkenhorst unterzog sich anschließend zwei Operationen. Walkenhorst wird sich zunächst ihrer Familie widmen, im Oktober 2018 brachte ihre Frau Maria Drillinge zur Welt. 

Neben den familiären Verpflichtungen will Walkenhorst dem Beachvolleyball verbunden bleiben. "Aktuell laufen erste Gespräche mit TV-Sendern, und auch die ersten Sponsoren und langjährige Partner haben mir schon signalisiert, dass sie sich eine Kooperation sehr gut vorstellen können", sagte Walkenhorst. 

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