Friedrich und Schüller gewinnen den Weltcup in Sigulda - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDFriedrich und Schüller gewinnen den Weltcup in Sigulda © PIXATHLONPIXATHLONSID

Sigulda (SID) - Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich (Oberbärenburg) hat gleich zum Saisonauftakt seine Ausnahmestellung im Zweierbob unterstrichen. Der 28-Jährige gewann den Weltcup im lettischen Sigulda mit Anschieber Alexander Schüller und distanzierte den zweitplatzierten Lokalmatador Oskars Kibermanis um 0,42 Sekunden. Dritter wurde Benjamin Maier aus Österreich, Nico Walther (Oberbärenburg) landete mit Anschieber Paul Krenz auf dem sechsten Rang.

Weltcup-Debütant Christoph Hafer (Bad Feilnbach), der in Sigulda den angeschlagenen Johannes Lochner (Stuttgart) ersetzt, belegte mit Issam Ammour den guten siebten Platz. Friedrich und Co. treten in Lettland ohne einige der größten Konkurrenten an: Die Kanadier um Justin Kripps, der bei den Winterspielen im Februar zeitgleich mit Friedrich Zweier-Gold geholt hatte, fehlen in Lettland.

Für die deutschen Schlitten war es der zweite Sieg im zweiten Saisonrennen, am Freitag hatte Olympiasiegerin Mariama Jamanka (Oberhof) den ersten Weltcuperfolg ihrer Karriere gefeiert. Die Sportler von Bundestrainer Rene Spies bestätigen damit ihre Form der Olympischen Spiele: In Pyeongchang hatten Jamanka und Friedrich für drei deutsche Goldmedaillen in den drei Rennen gesorgt.

Am Sonntag (12.00 Uhr) wird die erste Weltcup-Station des WM-Winters mit einem weiteren Zweier-Rennen der Männer abgeschlossen. Die großen Viererbobs dürfen auf der engen Bahn nahe der Hauptstadt Riga nicht starten.