Der Schlag, der zum K.o.-Sieg über Mauricio Reynoso (links) und somit auch z... - Bildquelle: 2015 Getty ImagesDer Schlag, der zum K.o.-Sieg über Mauricio Reynoso (links) und somit auch zur Interims-Weltmeisterschaft der WBA führte: Vincent Feigenbutz © 2015 Getty Images

Halle/Westfalen - Es ist tatsächlich vollbracht. Supermittgewicht-Boxer Vincent Feigenbutz ist der jüngste deutsche Interims-Weltmeister aller Zeiten. Der gebürtige Karlsruher besiegte den peruanischen "Inka-König" Mauricio Reynoso in Halle/Westfalen in der dritten Runde durch K.o. - es war bereits der 13. K.o.-Sieg des 19-jährigen Feigenbutz in Folge.

Überhaupt ließ der Badener von der ersten Sekunde an keinen Zweifel daran aufkommen, dass er und nicht Reynoso den Ring als Sieger verlassen wolle. Immer wieder wurde der Peruaner von den harten Schlägen seines Gegners getroffen und musste in der dritten Runde dann auch folgerichtig zwei Mal zu Boden gehen - und das zweite Mal, nach einem starken Treffer mit der Rechten von Feigenbutz, wurde Reynoso zum Verhängnis.

"Das ist natürlich ein Highlight meiner Karriere", frohlockte Feigenbutz nach dem Kampf. "Wir haben uns erstmal abgetastet, dann ging's los und da war ich einfach der bessere Boxer." Gewohnt markige Worte von Feigenbutz, der dann auch sofort die Richtung für die kommenden Monate vorgab: "Da ich nun Interims-Weltmeister der WBA bin, wäre der Russe Fedor Chudinov folgerichtig der nächste Gegner. Und da ich alle Gürtel haben will, will ich auch alle boxen. Ich könnte sogar jetzt noch weitermachen."

Boxen-Videos