Boxen

Floyd Mayweather vs Conor McGregor

Alle Infos zum Mega-Fight zwischen Mayweather und McGregor: Mayweather im Sparring angeblich K. o.

Es soll das größte und spektakulärste Box-Event der Geschichte werden: Am 26. August steigt Floyd Mayweather gegen Conor McGregor in den Ring. ran.de nennt alle wichtigen Informationen rund um den Kampf.

16.08.2017 11:46 Uhr / ran.de
Mayweather McGregor
Der Box-Kampf zwischen Floyd Mayweather (l.) und Conor McGregor verspricht ein echtes Spektakel. Schon bei Presseterminen gerieten die beiden aneinander.  © 2017 Getty Images

München - Am 26. August 2017 blicken alle Box-Fans gespannt nach Las Vegas: Dann kommt es zum lang ersehnten Fight zwischen dem ehemaligen Box-Champion Floyd Mayweather und MMA-Kämpfer Conor McGregor. Seit dem 14. Juni ist es offiziell, dass sich die beiden Stars der Kampfsport-Welt im Ring gegenüber stehen werden. ran.de nennt alle wichtigen Informationen vorab.

+++ Update, 16. August 2017: Mayweather im Sparring angeblich K. o. geschlagen +++

Sparringspartner Zab Judah soll Favorit Floyd Mayweather K. o. geschlagen haben. Das berichtet die "Sun" unter Berufung auf die "Las Vegas Post". Damit ist das britische Boulevard-Blatt allerdings einer Ente aufgesessen. Die "Las Vegas Post" existiert überhaupt nicht. Der vermeintliche Autor Mario Saunders (270 Follower bei Twitter) lancierte dasselbe Gerücht bereits vor dem sogenannten "Kampf des Jahrhunderts" 2015 gegen Manny Pacquiao. Auch damals entsprach dies nicht der Wahrheit.

Denkbar ist allerdings, dass das Mayweather-Camp selbst hinter der "Fake News" steckt, um auch noch die letzten Zweifler zum Kauf eines Pay-Per-View Tickets zu bringen. Dazu passt auch, dass Mayweather zuletzt ungewohnt leise Töne anschlug.

In einem Interview mit "ESPN" sagte die ungeschlagene Boxlegende: "Ich bin nicht mehr derselbe Kämpfer wie vor zwei Jahren. Ich bin schwächer geworden." Und: "Er ist viel jünger, er ist größer und hat eine größere Reichweite. Ich bin 40 und schon ein paar Jahre in Rente. Auf dem Papier spricht also alles für Conor McGregor."

Was Mayweather nicht erwähnt: McGregor hat noch nie auch nur einen einzigen Profi-Boxkampf bestritten. Vater Floyd Mayweather sr. ist sich daher sicher: "Mein Sohn wird ihn lächerlich machen."

+++ Update 16. August 2017: Milliardär platziert Mega-Wette +++

Die amerikanischen Milliardärs-Familie Maloof soll die höchste Wette platziert haben. Laut "LVSportsBiz.com" setzten die ehemaligen Eigentümer des NBA-Teams Sacramento Kings knapp 750.000 Euro (880.000 Dollar) auf einen Mayweather-Sieg.

Aufgrund der niedrigen Wettquoten für einen Sieg des Favoriten ist ein hoher Einsatz nötig, um einen großen Gewinn zu erzielen. In Maloofs Fall wären es 136.000 Euro. Der mögliche Gewinn soll dann für wohltätige Zwecke gespendet werden.

+++ Update 14. August 2017: McGregor fordert internationalen Ringrichter  +++

Conor McGregor zieht vor dem Mega-Fight gegen Floyd Mayweather alle Register. Wie Bob Bennett, Geschäftsführer der Box-Kommission Nevadas, in einem Interview bestätigte, hat McGregor einen internationalen Ringrichter gefordert. Die Kommission ist als regulierende Behörde dafür zuständig, den Ringrichter zu benennen und greift normalerweise auf ihre bewährten Mitarbeiter zurück.

Die Forderung McGregors überrascht dabei nicht. Nevada ist Mayweathers Heimat. Der Boxer hat seit 2005 keinen Kampf außerhalb des Wüstenstaats bestritten und mit seinen Kämpfen nicht nur gute Kontakte zur Kommission aufgebaut, sondern der Behörde auch jede Menge Geld in die Kassen gespült.

Die Kommission will bei ihrer nächsten Sitzung am Mittwoch über den Antrag des McGregor-Camps beraten. Dass man dem Anliegen stattgibt, gilt als unwahrscheinlich. Wie Geschäftsführer Bennett erklärte, wird der ausgesuchte Ringrichter eine umfassende Bilanz an hochkarätigen Kämpfen in der Vita stehen und wiederholt seine Klasse unter Druck bewiesen haben.

"Es wird ein Weltklasse-Ringrichter sein", so Bennett. "Er wird auf beide ein Auge haben, es ist ja ein Boxkampf. Ich habe McGregors Manager die Regeln und Bestimmungen des Kampfes erklärt und auch deutlich gemacht, dass es die Aufgabe des Managements ist, McGregor ein inniges Verständnis der Regeln zu verschaffen."

Auf der gleichen Sitzung der Kommission soll auch über die Handschuh-Frage abgestimmt werden. Beide Lager haben eine Ausnahmegenehmigung für leichtere Boxhandschuhe angeregt, wonach ihre Handschuhe statt zehn Unzen (ca. 280 g) nur acht Unzen (ca. 225 g) wiegen sollen. Derart leichte Handschuhe sind normalerweise für deutlich leichtere Gewichtsklassen vorgesehen. 

+++ Update 14. August 2017: Papa McGregor sagt Knockout voraus +++

Buchmacher und Experten sehen im großen "Money Fight" zwischen Conor McGregor und Floyd Mayweather klar den früheren Box-Weltmeister vorne. Dementsprechend groß wird die Überraschung sein, wenn der Ire den ungeschlagenen Boxer besiegt. Das glaubt zumindest McGregors Vater Tony.

"Die Box-Welt hat Conor abgeschrieben", erklärte er in einem Interview. "Keiner gibt ihm eine Chance. Ich denke, Conor wird am 26. August nichts Anderes als ein Beben erschaffen. Das Echo wird in der gesamten Welt des Kampfsports widerhallen. Mayweather war der beste Kämpfer der Welt, das kann ihm keiner nehmen. Am 26. August wird er nur der zweitbeste Kämpfer sein. Es kann nur eine Nummer 1 geben."

Der stolze Papa hegt keinen Zweifel an den Prognosen seines Sohnes und geht daher auch von einem Knockout innerhalb der ersten Runden aus: "Weniger als vier. Das ist das, was Conor gesagt hat und das wird er auch tun. Er wird nicht umsonst Mystic Mac genannt. Er sagt etwas voraus und setzt es in die Tat um."

+++ Update 12. August 2017: McGregor schickt Sparrings-Partner auf die Bretter +++

Vor einigen Tagen veröffentlichte das Team um Conor McGregor ein Bild, auf dem zu sehen war, wie sein Sparrings-Partner und Ex-Weltmeister Paulie Malignaggi am Boden lag. Der behauptete im Anschluss, gestoßen worden zu sein und verließ das Team nach nur wenigen Trainingseinheiten im Streit.

Nun veröffentlichte UFC-Präsident Dana White ein kurzes Video, in dem zu sehen ist, wie McGregor Malignaggi niederschlägt - und nach stoßen sieht das nicht gerade aus:

+++ Update 10. August 2017: Box-Phänomen bietet Hilfe an +++

Nach dem Zoff mit Ex-Boxweltmeister Paulie Malignaggi hat sich ein amtierender Champion zu Wort gemeldet und Conor McGregor seine Hilfe bei der Vorbereitung auf den Kampf gegen Floyd Mayweather angeboten: Vasyl Lomachenko. Der 29 Jahre alte Ukrainer ist ein echtes Box-Phänomen. Nach einer Amateurkarriere mit einer Bilanz von 396-1 und zweimal Olympia-Gold gewann er in seinem dritten Profikampf bereits den WM-Titel im Federgewicht. Weniger als drei Jahre später folgte der WM-Titel im Superfedergewicht.

Lomachenko erklärte bereits mehrfach, er sei ein Fan von McGregor und würde ihm gerne seine boxerischen Fähigkeiten zeigen. Dieses Jahr trainierte er bereits mit TJ Dillashaw, dem ehemaligen UFC-Champion im Bantamgewicht. Allerdings findet der Kampf zwischen McGregor und Mayweather in der Klasse bis 69,85 Kilo statt und Lomachenko wäre mit seinen 58,96 Kilo Kampfgewicht wohl etwas zu leicht für McGregor.

+++ Update 10. August 2017: Mayweather zählt McGregors Vorteile auf +++

Taktik? Understatement? Oder sucht Floyd Mayweather vor dem Megafight gegen Conor McGregor schon einmal vorsorglich nach Ausreden? In einem Interview mit ESPN ist die Boxlegende zumindest auffallend handzahm, lobt seinen Kontrahenten in den höchsten Tönen und zählt zahlreiche Vorzüge des UFC-Superstars auf.

Denn auf dem Papier habe der elf Jahre jüngere McGregor einige Vorteile: "Er ist viel jünger, er ist größer und er hat eine größere Reichweite als ich", sagte der 40-Jährige. Auf die Frage, warum er nicht einfach sage, dass McGregor keine Chance habe (wie so viele Experten das tun), antwortete Mayweather, der 2015 seinen letzten Kampf bestritt: "Ich bin älter. Ich bin nicht mehr der Kämpfer, der ich vor zwei Jahren war. Ich bin auch nicht mehr der Kämpfer, der ich vor fünf Jahren war. Ich habe nachgelassen. Ich bin nicht mehr der, der ich mal war."

+++ Update 7. August 2017: Malignaggi legt gegen McGregor nach +++

Auch Tage, nachdem Paulie Malignaggi das Trainings-Camp von Conor McGregor wieder verlassen hat, zieht der Ex-Boxweltmeister über den UFC-Champion weiter her. So behauptet Malignaggi etwa: "Wenn er mit Körpertreffer traktiert wird, winselt er wie ein Mädchen."

Natürlich werde er keine Details über die Taktik verraten, mit der McGregor seinen Fight gegen Floyd Mayweather Jr. am 26. August angehen will. Aber alles, was an den beiden Tagen, an denen er als Sparrings-Partner diente, passiert sei, werde er schonungslos offenlegen. Grund für Malignaggis Empörung sind einige Fotos, die vor kurzem im Netz aufgetaucht waren. Darauf ist der Boxer in ziemlich üblem Zustand zu sehen.

Er behauptet, dass das Ganze ein abgekartetes Spiel gewesen sei, um ihn bewusst schlecht aussehen zu lassen.  

+++ Update 5. August 2017: Mayweather verrät: Verdiene 300 Millionen! +++

Floyd Mayweather hat verraten, wie viel Geld er durch den Kampf gegen Conor McGregor macht. In einem Video der Boulevard-Website "TMZ" erklärt die Box-Legende, dass er 300 Millionen Euro durch den Fight verdiene. "Ich brauche keine Vier- oder Fünf-Jahresverträge. Ich kann das in 36 Minuten verdienen", protzt "Money".

Zum Vergleich: McGregor soll durch den Mega-Fight rund 100 Millionen Dollar kassieren. 

+++ Update 4. August 2017: Wütender Malignaggi lässt McGregor sitzen +++

 

Der ehemalige Box-Weltmeister Paulie Malignaggi hat die Zusammenarbeit mit Conor McGregor nach nur zwei Sparringseinheiten wieder beendet. Der Grund: Das Team von McGregor veröffentlichte – ohne sein Wissen – Bilder vom Training, die zeigen, wie Malignaggi Treffer kassiert.

Auf Twitter zeigte sich Malignaggi stinksauer. Er erklärte, dass ein Bild, auf dem er am Boden liegt, nach einem Stoß und nicht nach einem Niederschlag entstand. Und er behauptete, er habe McGregor "in Wahrheit den Arsch versohlt".

Daher forderte Malignaggi das Team von McGregor auf, das Videomaterial der kompletten Sparringseinheit über zwölf Runden zu veröffentlichen. Doch das ist eine unrealistische Forderung, schließlich könnte Floyd Mayweather das Video nutzen, um McGregors Taktik und Boxstil zu analysieren.

+++ Update 31. Juli 2017: Mayweather verlangt unglaublichen Pay-per-View-Preis +++

Als hätte er nicht schon genug Geld: Floyd Mayweather möchte offenbar einen horrenden Pay-per-View-Preis in Großbritannien durchsetzen, wie Box-Promoter Eddie Hearn im Interview mit "GQ" verriet: "Mayweather möchte, dass der Preis bei 100 Pfund liegt." 100 Pfund entsprechen in etwa 112 Euro. Das wäre ein neuer Rekord für ein Pay-per-View-Angebot.

Hearn glaubt indes nicht, dass der Stream bei dem Kampf des Jahres teurer sein wird als ein normaler Pay-per-View-Stream (19,95 Pfund). Sky möchte den Fight in Großbritannien offenbar ebenfalls zu diesem Preis anbieten.

+++ Update 30. Juli 2017: Mayweather vs. McGregor - Halle in Las Vegas noch lange nicht ausverkauft +++

Obwohl der Mega-Fight zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor bereits am 26. August steigt, ist die Halle in Las Vegas noch lange nicht ausverkauft. Selbst sechs zusammenhängende Plätze noch zu finden, ist kein Problem. Das könnte aber auch an den exorbitant hohen Ticketpreisen liegen: Die günstigste noch verfügbare Karte kostet 3500 Dollar.

Der Veranstalter rechnet trotzdem noch mit ausverkauften Haus und noch nie dagewesenen Ticket-Einnahmen. Zum Vergleich: Der bisherige Rekord stammt aus dem Kampf von Floyd Mayweather gegen Manny Pacquiao. Damals wurden gut 72 Millionen Dollar (61 Millionen Euro) durch Hallen-Tickets umgesetzt. 

+++ Update 28. Juli 2017: Ex-Weltmeister Malignaggi warnt Mayweather vor McGregor +++

Sämtliche Boxexperten räumen UFC-Champion Conor McGregor nicht den Hauch einer Chance gegen Floyd Mayweather ein. So ging es auch dem früheren Box-Weltmeister Paulie Malignaggi - bis er McGregors Sparringspartner wurde. Im Training spürte der 36-Jährige die Power des Iren und warnt Mayweather nun davor, McGregor zu unterschätzen.

Zwar glaubt Malignaggi nicht daran, dass McGregor die Sensation gelingt, doch "The Notorious" habe zumindest das Zeug dazu, seine Kritiker verstummen zu lassen. "Wenn er dich trifft, tut das weh. Das steht fest. Und das wird auch Mayweather spüren", prophezeite der Ex-Champion bei "Big Brown Breakdown". Weiter sagt er: "Die Präzision ist seine größte Stärke. Noch mehr als seine Schlaghärte."

Doch es gibt ein Aber: "Hat er 'Oh-mein-Gott'-Power? Nein. Aber das gibt es auch sehr selten." Auch Mayweather ist nicht als der größte Puncher bekannt. Der Amerikaner gilt eher als Virtuose und Defensiv-Künstler. McGregors größte Herausforderung wird daher sein, Mayweather überhaupt zu treffen.

+++ Update 28. Juli 2017: Jetzt spricht Floyds Ex +++

Conor McGregors Provokationen in Richtung Floyd Mayweather ziehen immer weitere Kreise. Nun hat sich eine Ex-Freundin Mayweathers zu Wort gemeldet. Warum? McGregor hatte in einem Video ein Trikot der Golden State Warriors mit der Nummer 23 getragen. Ein Hinweis auf den NBA-Spieler C.J. Watson, dem 2010 eine Affäre mit Josie Harris nachgesagt wurde, Mayweathers damaliger Freundin und Mutter dreier gemeinsamer Kinder.

Die 37-Jährige ließ über ihren Anwalt mitteilen, dass "dieser Stunt nicht nur eine Gefühlslosigkeit hinsichtlich des emotionalen Wohlbefindens und der Privatsphäre des Opfers von Mayweathers häuslicher Gewalt demonstriert, sondern auch eine generelle Missachtung der physischen und emotionalen Traumata sowie langanhaltender psychologischer Auswirkungen auf die Opfer häuslicher Gewalt."

Mayweather hatte Harris 2010 vorgeworfen, ihn zu betrügen, unter anderem mit Watson. Am 9. September 2010 schlug der Boxer Harris vor den Augen ihrer gemeinsamen Kinder und wanderte für zwei Monate ins Gefängnis.

"Im Namen von Josie Harris, ihren drei Kindern mit Floyd Mayweather und allen Opfern häuslicher Gewalt bitten wir Conor McGregor, davon Abstand zu nehmen, weiter aus dem erlittenen Trauma von Harris und anderen Opfern häuslicher Gewalt Kapital zu schlagen", schließt Harris' Anwalt.

+++ Update 27. Juli 2017: Wett-Rekord wackelt +++

Noch gut vier Wochen sind es bis zum Mega-Fight zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor am 26. August. Doch schon jetzt wackeln die Rekorde. Insgesamt wurden bislang 8,37 Millionen Euro in Form von Wetten platziert.

Im Vergleich: Der Schwergewichts-Clash zwischen Weltmeister Anthony Joshua und Wladimir Klitschko kam "nur" auf einen Wetteinsatz von 5,58 Millionen Euro. Der bisherige Rekord datiert aus dem Jahr 2015. Auf den Kampf des Jahrhunderts zwischen Mayweather und Manny Pacquiao wurden damals sage und schreibe 9,94 Millionen Euro verwettet.

Die aktuellen Quoten sprechen deutlich für Mayweather (1,17). Wer auf den Amerikaner setzt, kann nicht wirklich viel Geld verdienen. Dennoch wurden 80 Prozent der Gesamtsumme bislang auf einen Mayweather-Sieg gesetzt. 20 Prozent der Wetten laufen allerdings auf einen Sensationserfolg von McGregor.

Geschieht das Unmögliche, können sich die Zockerfreunde auf das Siebenfache ihres Einsatzes freuen. Für ein Unentschieden gibt es sogar das 110-fache. Der höchste Wetteinsatz beläuft sich auf 111.680 Euro – pro Mayweather.

+++ Update 23. Juli 2017: Zoff zwischen McGregor und NBA-Star Draymond Green +++

Weil Conor McGregor ein Trikot der Golden State Warriors mit der Nummer 23 trug, löste der Käfig-Kämpfer eine böse Reaktion aus. Draymond Green, der aktuell bei den Warriors mit der 23 spielt, meldete sich via Social Media bei McGregor: "Wir stehen auf Floyds Seite, Bro, nicht auf deiner. Zieh' das Shirt aus." Was Green nicht wusste: Es war gar nicht sein Shirt mit der Nummer 23, sondern eines von C.J. Watson, der früher für die Warriors spielte. Die Anfeindungen ließ McGregor nicht auf sich sitzen und es entbrannte ein Social-Media-Battle. McGregor tat so, als ob er nicht wüsste, wer Green überhaupt sei. 

Mit dem Trikot setzte McGregor die nächste Spitze in Richtung Floyd Mayweather. Denn der Basketballer spielte wohl eine (Neben-)Rolle im Fall häuslicher Gewalt im Jahr 2010, als Mayweather seiner damaligen Freundin Josie Harris gegenüber handgreiflich geworden sein soll, als er angeblich herausfand, dass Watson sein Nebenbuhler war.

Mayweather mischte sich übrigens auch kurz in den Disput zwischen McGregor und Green ein, schrieb "Splash for the cash" und symbolisierte mit den Hashtags Michigan und Warriors seine Zuneigung für Golden State.

+++ Update 19. Juli 2017: McGregor k.o. geschlagen? Vermeintlicher Gegner weiß von nichts +++

Ex-Boxweltmeister Jessie Vargas hatte jüngst verkündet, dass Conor McGregor während eines Sparrings vor dem Mega-Fight gegen Floyd Mayweather k.o. gegangen sein soll. Laut dem US-Amerikaner habe der MMA-Kämpfer Brandon Wheeler "The Notorious" auf die Bretter geschickt.

Laut anderen Quellen soll auch Leichtgewichts-Boxer Brandon Rios dem Iren die Lichter ausgepustet haben. Dem "Telegraph" zufolge hat McGregors Crew nun jedoch ein Statement veröffentlicht, wonach weder Wheeler noch Rios mit McGregor in den Ring gestiegen seien.

Rios selbst stützt diese Aussage: "Die Welt spielt verrückt. Mein Handy steht nicht mehr still, ich bekomme Anrufe und Nachrichten ohne Ende. Dabei habe ich McGregor noch nie getroffen und weiß gar nicht, wer das ist."

Mayweather gibt ohnehin nicht viel auf die Meldungen: "Das sind alles nur Gerüchte, solange ich es nicht sehe. Ich müsste es mit eigenen Augen sehen."

+++ Update 14. Juli 2017: McGregor verhöhnt Mayweather auf gemeinsamer PK +++

Auf einer Pressekonferenz zum Mega-Fight hatte Conor McGregor sichtlich Spaß. An seinem 29. Geburtstag verhöhnte der Ire seinen Kontrahenten Floyd Mayweather mehrfach. Als der US-Boxer den provisorischen Ring betrat, in dem die Veranstaltung stattfand, schlich McGregor hinter ihm her und deutete mehrere Schläge auf den Hintern des 40-Jährigen an.

+++ Update 14. Juli 2017: Protz-Auftritt! Mayweather bewirft McGregor mit Geldscheinen +++

Der PK-Marathon der beiden Superstars geht weiter. Bei der dritten Station in Brooklyn, New York schenkten sich beide Kampfgiganten nichts. Mayweather marschierte demonstrativ provozierend in eine Irland-Fahne gehüllt in die Halle und bewarf seinen Kontrahenten wenig später mit einem Bündel Geldscheinen.

McGregor brachte das nicht aus der Ruhe. "Das sind ja nur 1-Dollar-Scheine", reagierte der Ire cool. Die Sympathien der Fans lagen bei dem 29-Jährigen MMA-Fighter. Obwohl Mayweather US-Amerikaner ist, wurde er vom Publkum größtenteils ausgebuht.

+++ Update 12. Juli 2017: Erstes Aufeinandertreffen! McGregor und Mayweather geraten aneinander +++

Beim ersten Aufeinandertreffen vor dem Mega-Fight sind Box-Legende Floyd Mayweather und UFC-Superstar Conor McGregor mächtig aneinander geraten.

McGregor, der in seinen Nadel-Anzug die Worte "Fuck You" einsticken ließ, versprach: "Ich knocke ihn in vier Runden aus!" Wenig später brüllte der Ire: "Flyod, zahl deine Steuern!"

Zuletzt gab es Gerüchte, die Mayweather inzwischen entkräftete, dass "Money" rund 100 Millionen Steuerschulden habe. Der US-Amerikaner konterte die McGregor-Provokationen, indem er einen Scheck über 100 Millionen Dollar aus seinem Rucksack holte: "Siehst du, ich habe genug Geld. Und ich muss dort nicht einmal rangehen! Er hat für seinen letzten Kampf nur drei Millionen bekommen, das ist Geld für ein Trainingscamp bei mir." 

+++ Update 11. Juli 2017: Horrender PPV-Preis für den Mega-Fight in den USA +++

In Amerika müssen Fans tief in die Tasche greifen, wenn Sie das Spektakel zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor am 26. August live im TV mitverfolgen wollen. Laut "USA Today" kostet ein Pay-per-View Ticket beim US-Sender "Showtime" schlappe 89,95 Dollar. Für HD-Qualität werden demnach sogar 99,95 Dollar fällig.

Denselben stolzen Ticketpreis gab es auch beim "Kampf des Jahrhunderts" zwischen Mayweather und Manny Pacquiao im Mai 2015. Die Fans hatten sich damals nicht abschrecken lassen. 4,4 Millionen Abrufe waren ein neuer Rekord. Der soll bei Mayweather vs. McGregor sogar noch gebrochen werden.

 

+++ Update 10. Juli 2017: McGregor prognostiziert Kampfausgang +++

Conor McGregor glaubt, dass er Floyd Mayweather durch K.o. besiegen kann. Viel mehr noch. Im Freundeskreis prognostizierte "The Notorious" sogar die Runde. "In der vierten Runde mach ich ihn fertig", soll McGregor laut "The Sun" angekündigt haben.

Ein Freund sagte: "Er hat schon öfters Vorhersagen getroffen und im Ring dann Taten folgen lassen. Wieso sollte er diesmal falsch liegen?"

McGregors Trainer John Kavanagh glaubt ebenfalls an einen vorzeitigen Erfolg seines Schützlings, seine Prognose ist jedoch etwas vorsichtiger. "Ich kann mir kein anderes Szenario vorstellen, als dass Conor ihn innerhalb von acht Runden besiegt."

Für McGregor ist es der erste professionelle Boxkampf während Mayweather in 49 Kämpfen ungeschlagen ist.

+++ Update 3. Juli 2017: So bereitet sich McGregor auf den Fight vor +++

Auch wenn Conor McGregor als Außenseiter in den Kampf gegen Floyd Mayweather geht, bereitet sich der 28-Jährige akribisch auf das Duell im Box-Ring vor. Auf Instagram teilt der Ire nun Fotos vom Sparring.

Mayweather feiert Comeback, McGregor Premiere im Boxen

20.000 Zuschauer werden in Vegas live dabei sein, wenn es zum Duell Mayweather vs. McGregor kommt. Um einen Titel kämpfen die beiden Fan-Lieblinge nicht, es geht allein um die Ehre - und um Millionen-Einnahmen. Der Fight findet in der Supermittelgewichts-Klasse statt, also bis 69,85 kg. Für UFC-Star Conor McGregor wird es der erste Box-Kampf auf Wettbewerbs-Niveau sein, der Ire ist sonst im Octagon zuhause.

Vorteil McGregor: Der MMA-Kämpfer ist körperlich topfit und steht im Training. Für Floyd Mayweather ist es hingegen der erste Kampf nach seinem Karriere-Ende als Box-Profi im September 2015.

Vorteil Mayweather: Der US-Amerikaner kommt aus dem Boxen, war Weltmeister und gilt daher als klarer Favorit. McGregor darf keine seiner Tricks aus der UFC anwenden.

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