Anthony Joshua und Jarrell Miller. - Bildquelle: imago/East NewsAnthony Joshua und Jarrell Miller. © imago/East News

München – Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Jarrell Miller weiß das. Er bekommt nach seinem positiven Dopingtest eine Menge davon ab.

Auch von Schwergewichts-Champion Anthony Joshua, dem er eigentlich am 1. Juni in New York die Gürtel der Verbände IBO, IBF, WBA und WBO abnehmen wollte. Denn Joshua hat die turbulente Pressekonferenz mit "Big Baby" Miller nicht vergessen.

Im Februar hatte sich Miller Witze über Joshuas Mutter erlaubt. "Wo ist deine Mutter?", fragte der Brite damals zurück: "Du kannst froh sein, dass ich ihre Miete bezahle. Du solltest dich vor mir verneigen, wenn du mich siehst."

Nun legte Joshua nach. Salz in die Wunde streuen nennt man das wohl. Denn der 29-Jährige nahm den Faden in einem YouTube-Video wieder auf.

"Liebe dich immer noch"

"Ich liebe dich immer noch", sagte er an Millers Mutter gerichtet. "Wenn ich irgendetwas für dich tun kann, lass es mich wissen." Und an Miller: "Ich bin ein Mann des Wortes Jarrell, ich werde immer noch die Miete deiner Mutter zahlen."

Während sich Joshua über seinen Ex-Herausforderer lustig macht, sucht sein Manager Eddie Hearn weiter nach einem geeigneten Ersatz für sein US-Debüt. 

"Hoffentlich haben wir in den nächsten 48 oder 72 Stunden ein Update", sagte Joshua, der sich zu den Gerüchten um die Kandidaten Michael Hunter, Luis Ortiz, Andy Ruiz Jr und Kubrat Pulev nicht äußert.

"Ich halte mich aus dem Trubel raus und liefere im Ring ab, das ist das Beste, das ich tun kann", sagte er: "Der 1. Juni, Madison Square Garden steht weiterhin. Dann wird der Hausherr seine Miete eintreiben."

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