Anthony Joshua kämpft am 1. Juni erstmals in den USA - Bildquelle: 2018 Getty ImagesAnthony Joshua kämpft am 1. Juni erstmals in den USA © 2018 Getty Images

München - Anthony Joshua (22-0, 21 K.o.) hat zugegeben, dass er ein bisschen Glück brauchen wird, wenn er am 1. Juni bei seinem Auswärts-Match im New Yorker Madison Square Garden gegen Jarrell Miller seine WM-Gürtel im Schwergewicht behalten will.

Eigentlich sollte es der Brite zunächst entweder mit seinem Landsmann Tyson Fury (27-0-1, 19 K.o.) oder WBC-Champion Deontay Wilder (40-0-1, 29 K.o.) aufnehmen. Nachdem jedoch die Verhandlungen mit den beiden scheiterten, muss er nun mit Miller vorliebnehmen.

Miller mit mega-starkem Kampfrekord

Und der hat mit einem Kampfrekord von 23-0-1 eine ähnlich beeindruckende Bilanz vorzuweisen. Nicht umsonst erwartet Joshua ein hartes Duell: "Kein Fight ist einfach. Und egal wieviel du trainierst, am Ende gehört auch ein wenig Glück dazu."

Während sich Joshua also auf Miller vorbereitet, hatte man Wilder eine Börse von astronomischen 100 Millionen Dollar für ein Duell mit dem britischen Weltmeister angeboten. Doch der 33-jährige US-Amerikaner lehnte ab, weil sich der Deal für ihn "nicht richtig" anfühlte.

Wilder: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Wilder gab aber zu erkennen, dass ein Vereinigungskampf zwischen den beiden Champions von seiner Seite aus nach wie vor gewünscht ist: "Für mich ist es gar kein Problem, diese Fights mit Fury und Joshua zu machen. Denn ich bin so etwas wie die Wild Card in diesem Spiel. Ich kann machen, was ich will und mich frei entscheiden."

Und abschließend: "Schon bald werde ich der bestbezahlte Sportler der Welt ein. Passt nur auf, dann werdet ihr es schon noch alle erleben."

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