Boxen

Keta's Fight Gala, re-live auf ranfighting.de

Boxen: Ferit Keta glänzt im Heimspiel

Im Kickboxen konnte Ferit Keta bereits Titel feiern, jetzt soll es auch im Profi-Boxen an die Spitze gehen. Nach seinem Sieg bei der heimischen Fight Gala ist er dem Ziel einen Schritt näher (Keta's Fight Gala gibt es komplett re-live auf ranFIGHTING.de). 

18.03.2017 23:04 Uhr / ran.de
Ferit Keta 940
Ferit Keta (li.) ist im Boxen weiterhin ungeschlagen © Keta Sports Promotion

München – Unbedingten Willen wollte der frühere Kickbox-Champion Ferit Keta in seinem siebten Boxkampf zeigen. Dieser Wille wurde gegen Drazan Janjanin auf eine harte Probe gestellt. Denn der Bosnier, der vergangenes Jahr bereits mit Dereck Chisora im Ring stand und gegen Alexander Dimitrenko über die Distanz ging, machte es Keta vor allem zu Beginn schwer.

Mit schweren Fäusten ging Janjanin auf den Lokalmatador los, drängte ihn in die Ecke und deckte ihn mit Schlägen ein. Keta hatte den Start verschlafen und geriet schnell in Bedrängnis. Eine Unterbrechung des Ringrichters sorgte für Entlastung, brachte Janjanins Betreuer aber so sehr in Rage, dass dieser vom Ring entfernt werden mussten.

Keta triumphiert nach schwachem Start

Nach dieser Verschnaufpause war nur noch Keta am Drücker. Der Münchner war schneller, aggressiver und drängte Janjanin, dem zusehends die Puste ausging, in den Rückwärtsgang. Der Bosnier sparte sich seine Kraft für einzelne Vorstöße auf, während er in der Zwischenzeit immer wieder in die Ecke gezwungen und dort bearbeitet wurde.

Ferit Keta erarbeitete sich Runde um Runde auf den Punktezetteln und sorgte am Ende für eine eindeutige Entscheidung, die vom lauten Publikum frenetisch gefeiert wurde.

Prenga macht Titelverteidigung und Keta-Doppelsieg perfekt

Im Hauptkampf des Abends stand dann Kickboxer Kristian Prenga und sein IKBF-Titel im Superschwergewicht im Fokus. Herausforderer Sascha Brinkmann stellte den Neuzugang im Team der Ketas auf die Probe und spielte in der ersten Runde seine Erfahrung von über 80 Kämpfen aus.

Doch gerade, als sich ein vielversprechendes Duell entwickeln sollte, kam der Schock. Brinkmann hielt sich urplötzlich den rechten Arm und signalisierte seinen Betreuern eine Verletzung. Diese warfen sofort das Handtuch. Nach nur 42 Sekunden der zweiten Runde wurde der Kampf abgebrochen.

Prenga bleibt damit Europameister der IKBF, vor lautstarker Kulisse hätte der gebürtige Albaner aber gerne mehr gezeigt.

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