Deontay Wilder fiebert dem großen Fight gegen Tyson Fury entgegen - Bildquelle: Getty ImagesDeontay Wilder fiebert dem großen Fight gegen Tyson Fury entgegen © Getty Images

München – Nur noch wenige Wochen, bis sich die beiden Schwergewichte Deontay Wilder und Tyson Fury im Ring gegenüberstehen. Die beiden Hünen waren in den letzten Wochen bereits auf einer gemeinsamen PR-Tournee durch die USA unterwegs, nun legte Wilder noch einmal verbal nach.

"Ich fühle mich so gut, wie noch nie", sagte der Weltmeister im Rahmen eines Presse-Trainings. "Ich bin mental, physisch und emotional bereit, loszulegen. Alles ist perfekt. Ich will einfach nur in den Ring und Action zeigen. Tyson Fury hat keine Ahnung, worauf er sich eingelassen hat."

Wilder: Ich fühle mich jetzt schon bereit für den Kampf.

Denn Wilder will wieder als Allrounder glänzen. Zu häufig hat man den kraftvollen Amerikaner auf seine harte Rechte reduziert. Dabei schlummert im 33-Jährigen auch ein Techniker, der 2008 immerhin Bronze bei den Olympischen Sommerspielen gewann. Gegen Fury will er sich wieder als variabler Boxer zeigen.

"Als wahrer Champion weiß ich, wie ich mich auf jeden Gegner einstellen kann", so Wilder weiter. "Mein Erfahrungsschatz gegen Boxer verschiedener Stile hat mich auf diesen besonderen Kampf vorbereitet. Ich passe jeden Tag mein Timing und meinen Stil so an, wie es sein muss. Wenn der Kampf an diesem Wochenende steigen würde, Deontay Wilder wäre bereit."

Der WBC-Champion kann es also kaum noch abwarten, gegen Tyson Fury in den Ring zu steigen, um seinen Titel zum bereits achten Mal zu verteidigen. Dass der "Gipsy King" einen Größenvorteil gegen ihn hat, macht ihm dabei wenig aus.

"Fury ist wie ich ein langer Kämpfer und er hat außerdem einen unkonventionellen Stil, genau wie ich. Er hat Reichweite, ist mobil und glaubt, dass er der Beste der Welt ist. Ihr bekommt zwei athletische Riesen zu sehen, die sich wie keine anderen im Ring bewegen können."

Wilder kündigt nächsten Knockout an

Fans können sich also auf das Aufeinandertreffen am 1. Dezember in Los Angeles freuen, denn dann will Wilder auch ein weiteres Zeichen in Richtung Anthony Joshua, Weltmeister der anderen drei großen Weltverbände, setzen. Die beiden verhandeln seit Monaten immer wieder einen Vereinigungskampf um alle vier WM-Titel, einig wurden sie sich bisher noch nicht.

Nachdem Joshua zuletzt Pflichtherausforderer Alexander Povetkin bezwang, ist es nun an Wilder, nachzuziehen und weiteren Druck auf den englischen Weltmeister auszuüben. Und damit das am besten gelingt, will Wilder seine beeindruckende Bilanz von 39 Knockouts aus 40 Kämpfen weiter ausbauen.

"Sie sagen, ich habe die Power und er das Können, ein Puncher gegen einen Boxer", so Wilder. "Aber am 1. Dezember werden wir es sehen. Dann wird der Puncher den Boxer ausboxen und ihm die Lichter ausknipsen."

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