Kash Ali wandelt auf den Spuren von "Beißer" Mike Tyson - Bildquelle: imagoKash Ali wandelt auf den Spuren von "Beißer" Mike Tyson © imago

München - Nach seiner skandalösen Beiß-Attacke gegen David Price ist der britische Boxer Kash Ali hart bestraft worden. Der 27-Jährige wurde nicht nur von seinem Verband mit sofortiger Wirkung suspendiert, auch seine Börse in Höhe von 20.000 Pfund wurde einbehalten.

Außerdem muss Ali an einem noch nicht festgelegten Termin vor der Kontrollbehörde des britischen Boxverbandes erscheinen. Dort drohen ihm Sanktionen, die von einer saftigen Geldstrafe bis zu einer lebenslangen Sperre reichen können.

Hartes Urteil für den "Beißer" gefordert

Wenn es nach Tony Bellew, dem ehemaligen Weltmeister im Cruisergewicht geht, sollte Ali in jedem Fall gesperrt werden. Eine Meinung, die auch der BBC-Boxexperte Steve Bunce teilt. Er sagte: "Da gibt es nicht viel zu untersuchen".

Kurz nach dem Fight hatte Price seinen bissigen Gegner noch als "Tier" beschimpft. Am Tag danach meinte er, dass es ihn nicht wirklich interessiere, welches Urteil letztendlich gefällt wird: "Der Kampf ist jetzt vorbei, und, obwohl er mich gebissen hat, hätte es auch noch viel schlimmer kommen können."

"Ali hat einen großen Fehler gemacht"

Und weiter: "Jeder macht Fehler. Und er hat leider einen ziemlich großen gemacht." Auf die Frage, ob Price seinem Kontrahenten derlei Attacken zugetraut hätte, antwortete dieser: "Nein, niemals. Es war immer so still – ein guter Typ. Ich hätte nicht, dass so etwas passieren würde."

Abschließend meinte er: "Boxen ist ein Gentleman-Sport. Der ist jetzt leider ein wenig in Verruf geraten. Aber Ali ist nicht repräsentativ. Denn die allermeisten Boxer sind gute Sportsmänner und faire Kontrahenten."

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