Tyson Fury (re.) ist weiter ungeschlagen - Bildquelle: Getty ImagesTyson Fury (re.) ist weiter ungeschlagen © Getty Images

München - Abgesehen von zwei Niederschlägen bestimmte Tyson Fury am Samstag in Los Angeles den WM-Kampf gegen WBC-Champion Deontay Wilder. Der US-Amerikaner behielt seinen Gürtel jedoch, da die drei Punktrichter das Duell unentschieden werteten. Fury und sein Team wollen nun einen sofortigen Rückkampf.

"Ich bin mit dem Unentschieden nicht zufrieden", sagte Fury. "Ich dachte, ich hätte den Kampf gewonnen. Die meisten Menschen denken, ich hätte den Kampf gewonnen."

"Ehrlich gesagt, habe ich noch nie ein schlechteres Punkturteil gesehen", fügte er hinzu. "Ich weiß nicht, welchen Kampf die Punktrichter gesehen haben. Die Welt weiß, wer der wahre WBC-Champion ist. Wilder hat in seiner Heimat ein Geschenk bekommen. Er sollte seinem Glücksstern danken, dass er immer noch den Gürtel hat, denn der gehört eigentlich mir."

Fury will gegen Wilder und Joshua ran

Ein Rückkampf zwischen Fury und Wilder wäre gut fürs Geschäft, aber Wilder hat das große Ziel, alle Schwergewichts-Titel zu vereinigen. Er strebt einen Showdown mit dem Engländer Anthony Joshua an, dem Weltmeister der Verbände IBO, IBF, WBA und WBO.

"Ich glaube, der wird sich seine Laufschuhe anziehen und mich um jeden Preis vermeiden", sagte Fury über Wilder. Fury will aber nicht nur einen Rückkampf gegen Wilder, er könnte sich auch vorstellen, an seiner Stelle gegen seinen Landsmann Joshua zu boxen.

"Ich kann die alle schlagen, aber dafür müssen sie sich mir stellen", sagte Fury. "Wir müssen Großbritannien den größten Kampf der britischen Box-Geschichte geben, ich gegen Joshua. Das Land will es, ich will es, jeder will es. Nur sein Team will es nicht."

Kampfsport rund um die Uhr findest du auf ranFIGHTING.de.

Du willst die wichtigsten Kampfsport-News zum Boxen, der UFC und der WWE direkt auf dein Smartphone bekommen? Dann trage dich unter http://tiny.cc/ran-whatsapp für unseren WhatsApp-Service ein!

Boxen-Videos