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Open Sud de France

Finale
06.02.2022 / 15:00 Uhr
Beendet
Alexander Zverev
A. Zverev
0
4
3
Alexander Bublik
A. Bublik
2
6
6

Liveticker

Fazit
17:00
Nach 70 Minuten steht ein überzeugendes 6:4, 6:3 für Alexander Bublik auf dem Scoreboard. Alexander Zverev verpasst hingegen heute seinen 20. Titel auf der Tour, musste sich heute schlicht und einfach dem besseren Spieler geschlagen geben. Der Deutsche konnte heute seine lockere Spielweise aus der Woche nicht auf den Court bringen und wirkte von Anfang bis Ende des Matches nervös. Die nötige Lockerheit aber hatte sein Kontrahent auf der anderen Seite, der zum ersten Mal gegen einen Top-5-Spieler und gleichzeitig seinen ersten Tour-Titel gewann. Sein Matchplan ging heute perfekt auf, Zverev immer wieder ans Netz zu locken und ihn dann mit den Passierschlägen zu nerven. Noch dazu schlug der Kasache stark auf, machte fast zu 85 Prozent den Punkt, wenn sein erster Aufschlag kam und schlug selber noch acht Asse, einige in wichtigen Situationen. Der Weltranglistendritte hingegen fand selten zu seinem Spiel und erspielte sich insgesamt nur drei Breakchancen, von denen er lediglich eine nutze. Vielen Dank fürs Mitlesen, habt noch einen schönen Sonntag und bis bald.
Fazit
16:32
Nach 70 Minuten steht ein überzeugendes 6:4, 6:3 für Alexander Bublik auf dem Scoreboard. Alexander Zverev verpasst hingegen heute seinen 20. Titel auf der Tour, musste sich heute schlicht und einfach dem besseren Spieler geschlagen geben. Der Deutsche konnte heute seine lockere Spielweise aus der Woche nicht auf den Court bringen und wirkte von Anfang bis Ende des Matches nervös. Die nötige Lockerheit aber hatte sein Kontrahent auf der anderen Seite, der zum ersten Mal gegen einen Top-5-Spieler und gleichzeitig seinen ersten Tour-Titel gewann. Sein Matchplan ging heute perfekt auf, Zverev immer wieder ans Netz zu locken und ihn dann mit den Passierschlägen zu nerven. Noch dazu schlug der Kasache stark auf, machte fast zu 85 Prozent den Punkt, wenn sein erster Aufschlag kam und schlug selber noch acht Asse, einige in wichtigen Situationen. Der Weltranglistendritte hingegen fand selten zu seinem Spiel und erspielte sich insgesamt nur drei Breakchancen, von denen er lediglich eine nutze. Vielen Dank fürs Mitlesen, habt noch einen schönen Sonntag und bis bald.
Zverev - Bublik 4:6, 3:6
16:25
Game, Set and Match: Alexander Bublik! Es ist vollbracht. Zverev muss gegen den Stopp vorkommen und setzt den Slice gegen die Netzkante.
Zverev - Bublik 4:6, 3:5
16:25
Zverev trifft den Return von Bublik nur mit dem Rahmen und schickt die Vorhand hinter die Grundlinie - drei Matchbälle zum ersten ATP-Tour-Titel von Bublik.
Zverev - Bublik 4:6, 3:5
16:24
Und Bublik will den Sack jetzt zumachen! Der Kasache setzt sein Spiel weiter fort, holt Zverev immer wieder ans Netz und schickt ihn zum wiederholten Male am Deutschen vorbei zum Winner.
Zverev - Bublik 4:6, 3:5
16:24
Doch Bublik lässt nicht zu, dass Zverev sich hier im zweiten Satz ein Break sichert und stellt den Deutschen nun vor die Aufgabe, gegen den Matchverlust zu servieren. Per Ass holt er sich bei 40:15 den Punkt zum Spielgewinn.
Zverev - Bublik 4:6, 3:4
16:20
Zverev hat zu Beginn wieder leichte Probleme, aber Bublik macht es ihm mit zwei unnötigen Fehler leicht. Dann findet der Deutsche seine ersten Aufschläge wieder und holt sich mit zwei freien Punkten das 3:4.
Zverev - Bublik 4:6, 2:4
16:17
Und Bublik droht davonzuziehen. Locker lässig hält er sein Servicegame zu Null! Mit einem fantastischen Volley-Cross kontert er den Passierschlag von Zverev und legt ihn sicher im offenen Feld ab. Davor hatte der Deutsche wenig Chance beim Return.
Zverev - Bublik 4:6, 2:3
16:15
Der Halbfinalist des Vorjahres lockt Zverev erneut vor ans Netz und nutzt die Schwäche des Deutschen aus - diesen Volley muss Zverev zwar eigentlich ins Feld ablegen, aber er volliert nur ins Doppelfeld. Zu Null gibt er den Aufschlag ab.
Zverev - Bublik 4:6, 2:2
16:13
Diesmal geht es für den Kasachen die Linie herunter! Zverev muss wieder ans Netz und Bublik schießt die Vorhand geradewegs die Linie herunter vorbei an Zverev.
Zverev - Bublik 4:6, 2:2
16:12
Bublik spielt das unfassbar clever gegen den Aufschlag! Zverev ist schon wieder in Gefahr, seinen Aufschlag zu verlieren. Der Kasache zieht die Rückhand cross mit viel Winkel an, holt Zverev dann mit dem Stopp vor ans Netz und versenkt dessen Konter per Vorhand-Cross.
Zverev - Bublik 4:6, 2:2
16:10
Bublik hingegen macht bei seinem Aufschlagspiel kurzen Prozess, bringt vier erste Aufschläge durch und Zverev bekommt keinen Return ins Feld. Zu 15 gleicht Bublik zum 2:2 aus.
Zverev - Bublik 4:6, 2:1
16:07
Mit Biegen und Brechen bringt Zverev das Aufschlagspiel irgendwie noch durch, kann sich aber bei den nun vermehrt auftretenden Rückhandfehlern seines Gegners bedanken.
Zverev - Bublik 4:6, 1:1
16:04
Bublik lässt zwei Riesenchancen liegen! Erst feuert er die Rückhand gegen den zweiten Aufschlag ins Netz, dann bringt er den Stopp mit der Vorhand nicht über die Netzkante.
Zverev - Bublik 4:6, 1:1
16:03
Deutschlands Nummer 1 kann nicht mit sich zufrieden sein. Er bringt die Bälle zu kurz ins Feld und Bublik nutzt das mit einer grandiosen Vorhand cross zum 30:15 aus, dann verfehlt Zverev mit seiner Rückhand longline hauchdünn den Strich.
Zverev - Bublik 4:6, 1:1
16:02
Diese Fehler auf der Rückhand von Zverev sind ungewöhnlich, vor allem in dieser Woche, in der dem Deutschen beinahe alles geling. Aber der freche Bublik macht ihm bisher ordentlich zu schaffen. Wieder verzieht er den Passierschlag deutlich ins Seitenaus.
Zverev - Bublik 4:6, 1:1
16:01
Der Kasache bringt erneut einen Ersten rein, Zverev ist in der Rally nur in der Defensive und am Ende behält Bublik am Netz die Nerven - im Anschluss fällt sein siebtes Ass und er holt sich das 1:1.
Zverev - Bublik 4:6, 1:0
16:00
Auch Bublik zeigt sich fehlerhaft beim Aufschlag, serviert auf den Doppelfehler aber auch das nächste Ass.
Zverev - Bublik 4:6, 1:0
15:58
Aber bei 30:30 passen die ersten Aufschläge, Bublik bringt einen nicht mehr zurück ins Feld und den Spielball verwandelt Zverev mit dem Rückhandwinner longline.
2. Satz
15:57
Zverev stellt sich zum zweiten Satz auf, kommt aber wieder nur mäßig in sein Aufschlagspiel. Er agiert beim Service zu sehr zwischen Licht und Schatten.
Zverev - Bublik 4:6
15:53
Und Bublik holt sich doch noch das Spiel und den Satz! Der nächste Aufschlag passt zum Satzball, dann geht er seinem Aufschlag stark hinterher, zieht die Rückhand longline an die Grundlinie und Zverevs Not-Return ist deutlich zu lang.
Zverev - Bublik 4:5
15:52
So kann man zwei Breakbälle mal abwehren! Erst rauscht der Servicewinner mit dem Ersten durch die Mitte, dann das Ass mit dem zweiten Aufschlag!
Zverev - Bublik 4:5
15:52
Und jetzt wackeln auch schon wieder die Nerven des jungen Kasachen. Er bringt den ersten Aufschlag nicht rein und dagegen hat Zverev die Waffen, feuert die Returns stark zurück und forciert die Fehler.
Zverev - Bublik 4:5
15:51
Aber der Kasache holt sich den bisher längsten und stärksten Ballwechsel mit einem glänzenden Vorhandwinner gegen den am Netz agierenden Zverev.
Zverev - Bublik 4:5
15:50
Behält Bublik diesmal die Nerven und serviert das Break bei eigenem Aufschlag auch durch? Zverev wehrt sich dagegen, bleibt in der Defensive cool und zwingt Bublik zum Passier-Fehler.
Zverev - Bublik 4:5
15:47
Stattdessen schlägt Zverev den Doppelfehler und die Vorhand ins Netz beim anschließenden Ballwechsel hat sich fast schon angedeutet. Der Weltranglistendritte ist erstaunlich nervös.
Zverev - Bublik 4:4
15:47
Zverev ist nicht happy - sein "Ass" wird Aus gegeben, aber der Deutsche moniert, dass man sogar den Abdruck auf der Linie sieht. Elektronisches Liniensystem gibt es nicht und Renaud Lichtenstein, seines Zeichens Stuhlschiedsrichter, overruled den Call auch nicht.
Zverev - Bublik 4:4
15:45
Zverev ist nicht so ruhig wie in den drei Spielen davor, macht zwei einfache, aber vor allem teure Fehler. Erst schickt er die Vorhand longline hinter die Grundlinie, dann patzt er beim Überkopf-Smash am Netz.
Zverev - Bublik 4:4
15:44
Die 35 der Welt bringt erneut den ersten Aufschlag, Zverevs Return ist seitlich weg und es bleibt alles in der Reihe.
Zverev - Bublik 4:3
15:43
Bublik hat sich jetzt aber schnell wieder gefangen, serviert zwei Asse und erhält dann drei Spielbälle von Zverev, weil der die Vorhand inside-out kläglich ins Aus knallt.
Zverev - Bublik 4:3
15:41
Zverev gewinnt acht Punkte am Stück, bringt ohne Wackler sein Aufschlagspiel durch und bringt sich wieder zurück in die Spur. Bublik fehlt der Zugriff, solange Zverev den ersten Aufschlag reinbringt. Aber vor allem gegen den Zweiten muss der Kasache seine Chancen besser nutzen.
Zverev - Bublik 3:3
15:38
So schnell kann es gehen. Bublik verschießt unter Druck die Rückhand cross ins Doppelfeld und wackelt dann sogar beim einfachen Topspin aus dem Halbfeld. Von der Netzkante springt die Filzkugel hinter die Grundlinie.
Zverev - Bublik 2:3
15:38
Zverev will das Break sofort zurück! Und er ist auf gutem Weg. Bublik trifft seine ersten Aufschläge nicht, Zverev attackiert mit aggressivem Return und zwingt den Kasachen zu Fehlern.
Zverev - Bublik 2:3
15:35
Viel besser kann man das nicht spielen! Zverev spendiert Bublik mit einem leichten Rückhandfehler einen Breakball und den veredelt der Kasache. Mit einem ansatzlosen Stopp mit der Vorhand inside-out zwingt er den Deutschen vor ans Netz und schickt anschließend den Rückhandwinner longline an Zverev vorbei ins Feld.
Zverev - Bublik 2:2
15:32
Zverev holt sich mit der Vorhand durch die Mitte auch noch den Spielball, aber gegen den zweiten Aufschlag ist Bublik zur Stelle, kommt gut in den Ballwechsel und watscht Zverevs Rückhand, die von der Netzkante hochspringt, am Netz einfach weg.
Zverev - Bublik 2:2
15:30
Jetzt muss sich Zverev erstmals aus der Bedrängnis holen, serviert gegen 0:30 aber zwei starke Aufschläge in Serie und macht den Doppelfehler und Bubliks Passierwinner zuvor wett.
Zverev - Bublik 2:2
15:28
Aber das ist exzellent gespielt! Bublik kommt erst vor ans Netz und forciert Zverev zum riskanten Vorhand-Passierschlag, der hinten ins Aus segelt. Dann hält er selbst die Rally offen und zieht im richtigen Moment die Vorhand die Linie herunter auf den Strich.
Zverev - Bublik 2:1
15:27
Es wird zum ersten Mal eng - Bublik haut den Doppelfehler raus und Zverev findet mit einer Vorhand cross einen fantastischen Winkel, zwingt den Kasachen zum Fehler ins Netz. 30 beide.
Zverev - Bublik 2:1
15:26
Bublik setzt bereits zum zweiten Mal den Stopp gegen den tief stehenden Zverev ein und diesmal bringt er den gewünschten Erfolg. Der Deutsche kommt zwar noch ran, schiebt den Konter aber ins Seitenaus.
Zverev - Bublik 2:1
15:24
Bublik kommt gegen den Aufschlag des Deutschen noch nicht zum Zug, den einzigen Punkt bekommt er per Doppelfehler geschenkt. Zverev setzt seinem soliden Aufschlag mit der Vorhand gut nach und provoziert die Fehler des Kasachen, der dann auch die entscheidende Vorhand inside-in ins Doppelfeld setzt.
Zverev - Bublik 1:1
15:20
Der Kasache bringt noch einen Aufschlag direkt durch und zimmert dann die Vorhand inside-in genau auf die Grundlinie, holt sich das 1:1.
Zverev - Bublik 1:0
15:20
Bublik kommt bei eigenem Aufschlag nun besser in Fahrt, bringt erst den Service durch die Mitte für den freien Punkt durch und setzt anschließend am Netz per Smash nach.
Zverev - Bublik 1:0
15:18
Bublik hat noch große Probleme mit seiner Vorhand und verschießt sie zweimal in Folge weg. Dann bleibt auch die Rückhand des Kasachen im Netz hängen und Zverev hat sein erstes Spiel.
1. Satz
15:16
Zverev beginnt das Match gleich mit einem Ass durch die Mitte!
Cointoss
15:11
Bublik gewinnt den Münzwurf, gibt den ersten Aufschlag aber an den Deutschen ab. Zverev wird in wenigen Minuten eröffnen.
Head-2-Head
14:52
Immerhin im Head-2-Head hat tatsächlich der Kasache die Nase vorn, denn das bisher einzige Duell der beiden gewann er vor einem Jahr in der Auftaktrunde in Rotterdam. 7:5, 6:3 gewann Bublik das erste Match der Alexanders – so wie Zverev aber bisher in Montpellier aufschlug, ist er auch abgesehen seiner Weltranglistenposition der klare Favorit.
Bublik
14:52
Alexander Bublik musste einen schwachen Saisonstart verkraften, nachdem er in Adelaide bei der Vorbereitung zu den Australian Open direkt in der ersten Runde ausschied und beim Grand Slam auch nicht weiter als Runde zwei kam – ein starker Gael Monfils war zu stark für den Kasachen. Dementsprechend Mühe hatte er auch zum Auftakt in Montpellier, bezwang Tallon Griekspoor nur knapp in zwei Tie-Breaks und musste anschließend gegen den Qualifikanten Pierre-Hugues Herbert über drei Sätze. Die volle Distanz benötigte er auch gegen Roberto Bautista Agut, aber der 24-Jährige konnte den Spanier im Decider im Tie-Break bezwingen. Dafür lief der Schläger im Halbfinale gegen Filip Krajinovic locker, in etwas mehr als einer Stunde fegte ihn Bublik mit 6:4, 6:2 vom Court. Damit steht der Kasache in seinem fünften Finale auf der ATP Tour – bisher kassierte er in allen eine Niederlage. Klappt es heute endlich mit der Premiere?
Zverev II
14:46
Dabei glich der Weg ins Finale des Weltranglistendritten einem Spaziergang. Einzig im zweiten Satz in seinem Auftaktmatch gegen Mackenzie McDonald wurde Zverev gefordert und musste in den Tie-Break. Im Viertelfinale fertigte er einen völlig chancenlosen Adrian Mannarino, der bei den Australian Open noch furios bis ins Achtelfinale stürmte, in nur 51 Minuten mit 6:1, 6:0 vom Court. Gegen den Schweden Mikael Ymer brauchte Zverev für das ebenso deutliche 6:1: 6:3 auch nicht länger. Damit steht er heute zum neunten Mal in einem Finale auf Indoor-Hartplatz – sieben der bisher acht konnte der Deutsche für sich entscheiden.
Zverev I
14:40
Eigentlich peilte Alexander Zverev als Jubiläums-Titel Nummer 20 den Triumph bei den Australian Open an – doch dieses Vorhaben scheiterte bekanntlich im Achtelfinale an Denis Shapovalov. Nach einer kurzen Auszeit beim Skifahren nahm der Deutsche aber spontan eine Wildcard für Montpellier an. An dieses Turnier hat er gute Erinnerungen, steht bei einer Bilanz von 10-1 Siegen und peilt den zweiten Titel nach 2017 an. Nachdem er 2026 noch im Halbfinale scheiterte, holte er sich im Folgejahr die Trophäe gegen Richard Gasquet und kann sich heute, fünf Jahre später, das zweite Mal zum Titelträger krönen.
Montpellier
14:40
Im beschaulichen Pérols, einem Vorort von Montpellier, findet seit 2010 (mit Ausnahme 2011) die Open Sud de France statt, die der ATP-World-Tour-250-Series angehört. Bis 2009 wurde das Turnier, das bereits seit 1987 existiert, im Palais des Sports de Gerland in Lyon als Grand Prix de Tennis de Lyon ausgetragen. Nach Umstellungen im Turnierkalender verlegte man die Veranstaltung zusätzlich aus dem Herbst auf Ende Januar/Anfang Februar, womit es eines der ersten Turniere nach dem Happy Slam ist. Rekordsieger ist der Franzose Richard Gasquet mit vier Titeln, ihm folgen Landsmann Gael Monfils und der US-Amerikaner Pete Sampras mit je drei Erfolgen.
Willkommen
14:38
Hallo und herzlich willkommen zum Finale des ATP Turniers von Montpellier, dem Open Sud de France. Ab 15:00 Uhr spielen Alexander Zverev und Alexander Bublik um den Titel und 250 Weltranglistenpunkte.