Das Model S Plaid kommt 2021 auf den Markt. - Bildquelle: TeslaDas Model S Plaid kommt 2021 auf den Markt. © Tesla

München – Der Name überrascht nicht: Auch der bisher schnellste Tesla ist eine Hommage an "Spaceballs". 

Mit dem Model S Plaid will Tesla-Gründer Elon Musk neue Maßstäbe setzen, denn "Plaid" ist ein Zitat aus der Star-Wars-Parodie von Mel Brooks aus dem Jahr 1987 und steht für die maximal höchste Raumschiffgeschwindigkeit. 

2016 hatte Tesla die Stufe "Ludicrous" (ebenfalls aus dem Film) für ein Upgrade des Model S eingeführt. "Das Einzige, das über Ludicrous hinausgeht, ist Plaid", hatte Musk das neue Topmodell persönlich angekündigt. 

Und was kann das Model S Plaid? Eine Menge: Der Akku hat eine Kapazität von 130 kWh, was 30 Prozent mehr ist als beim aktuellen Model S. Die Reichweite soll rund 840 Kilometer betragen. 

Die insgesamt drei Elektromotoren sollen zusammen eine Leistung von 1.100 PS erzielen, wodurch ein Topspeed von 320 km/h sowie der Sprint auf 100 km/h in unter 2,1 Sekunden möglich sein sollen. Jeder Motor für sich kommt auf 670 PS. Wichtig zu wissen: Da die Produktion erst Ende des Jahres starten soll, sind diese Daten erst einmal nur vorläufig.  

Doch zum Vergleich, in welche Bereiche das neue Top-Modell vordringen wird: Der Performance, die im Moment flotteste Variante des Model S, schafft den Sprint in 2,5 Sekunden und erreicht maximal 265 km/h. 

Die deutsche Konkurrenz schlägt man mit dem Super-Tesla übrigens deutlich: Der Porsche Taycan Turbo S kommt auf 761 PS und 260 km/h Höchstgeschwindigkeit, der Sprint auf 100 km/h geht in 2,8 Sekunden über die Bühne.

Das Model S Plaid ist in Deutschland bereits bestellbar und kostet als Basismodell 139.990 Euro und ist damit 41.000 Euro günstiger als der Porsche. Die Auslieferungen sollen Ende 2021 starten.

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