Der DFB hat eine eSport-Nationalmannschaft gegründet - Bildquelle: AFPSIDDANIEL ROLANDDer DFB hat eine eSport-Nationalmannschaft gegründet © AFPSIDDANIEL ROLAND

Frankfurt/Main - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird mit einer neu gegründeten eSport-Nationalmannschaft am ersten "FIFA eNations Cup" (13./14. April) teilnehmen. Dies hat das DFB-Präsidium am Donnerstag beschlossen.

Der DFB will zwei Teilnehmer nominieren, die im Konsolenspiel FIFA 19 an der ersten virtuellen Team-Weltmeisterschaft für Deutschland teilnehmen (Die TAG Heuer Virtual Bundesliga immer donnerstags live auf ProSieben MAXX und im Livestream auf ran.de).

"Viele unserer aktiven Fußballer spielen in ihrer Freizeit Fußball auch an der Konsole. Dieser Trend spielt auch in unseren Planungen eine Rolle. Diese Entscheidung ist daher ein weiterer Schritt, den DFB für die Zukunft gut aufzustellen", sagte DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius: "Wir werden nun bis zum Nominierungsschluss am 31. März das beste Team für den 'FIFA eNations Cup' melden."

Laut Sport Bild gelten Michael "MegaBit" Bittner (20) und Mohammed "MoAuba" Harkous (22) von Werder Bremen als Favoriten im Kampf um die beiden Startplätze. Das Spitzenduo hatte die Werderaner in der laufenden Saison zum Titel in der VBL Club Championship geführt.

"Wir freuen uns sehr darüber, dass der DFB der Einladung des Fußball-Weltverbandes folgt und am ersten 'FIFA eNations Cup' teilnehmen wird. Das ist ein weiterer Meilenstein für den eSPORTS im FIFA-Bereich", sagte Dominik Kupilas, Leiter Content & Digital von VBL-Meister SV Werder Bremen, bei ran.

"Ebenso finde ich es richtig, dass sich der Verband ausreichend Zeit lässt für die Auswahl und Nominierung der Spieler. Dass Mo und MegaBit in der Öffentlichkeit als mögliche Kandidaten gehandelt werden, haben sich die beiden aufgrund ihrer sehr guten Leistungen in den letzten Monaten absolut verdient. Alles Weitere wird sich sicher in den kommenden Tagen entscheiden."

Der Weltverband FIFA hat 20 Nationen aller sechs Konföderationen (UEFA, CONCACAF, CONMEBOL, CAF, OFC und AFC) eingeladen. Wie die FIFA am Donnerstag mitteilte, wird das Turnier in London ausgetragen. Das Preisgeld beträgt 100.000 US-Dollar (rund 88.500 Euro).

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