Zufrieden: Toni Söderholm - Bildquelle: AFPSIDJOE KLAMARZufrieden: Toni Söderholm © AFPSIDJOE KLAMAR

Bratislava - Toni Söderholm hat trotz des Viertelfinal-Aus ein positives Fazit seiner ersten Weltmeisterschaft als Eishockey-Bundestrainer gezogen. "Ich bin unheimlich stolz auf die Spieler. Wir haben eine ziemlich gute Spur gefunden, wir haben den ersten Grundstein gelegt", sagte der Finne nach dem 1:5 gegen den zwölfmaligen Weltmeister Tschechien am Donnerstag in Bratislava.

"Wie sich die Jungs auch spielerisch über die zwei Wochen entwickeln konnten, hat mich wirklich überzeugt", meinte der Nachfolger von Marco Sturm weiter: "Sie sind lernfähig, motiviert und neben dem Eis absolute Gentlemen." Die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) beendete die WM in der Slowakei mit fünf Siegen und drei Niederlagen als Gesamtsechster und erreichte damit die beste Abschlussplatzierung seit dem Halbfinaleinzug bei der Heimweltmeisterschaft 2010.

Weiteres Edelmetall bleibt verwehrt

15 Monate nach der Silbersensation bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang blieb der deutschen Mannschaft allerdings weiteres Edelmetall verwehrt. Der Traum von der ersten WM-Medaille seit 66 Jahren platzte. "Es hat nicht viel gefehlt", urteilte Söderholm, der zu Jahresbeginn das Amt übernommen hatte: "Über 44 Minuten waren wir genau im Plan und haben gute Torchancen kreiert." 

In der letzten Viertelstunde entschieden die Tschechen durch Tore von Jakub Voracek (45.), Dominik Kubalik (52.), Ondrej Palat (54.) und Jan Kovar (60.) das Spiel. Zuvor hatte der Münchner Frank Mauer (38.) den Rückstand durch Kovar (34.) ausgeglichen. 

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