Tim Dieck und Katharina Müller bei der Eiskunstlauf-EM - Bildquelle: AFP/SID/DANIEL MIHAILESCUTim Dieck und Katharina Müller bei der Eiskunstlauf-EM © AFP/SID/DANIEL MIHAILESCU

Tallinn (SID) - Nach einem nicht fehlerfreien Rhythmustanz ist für Katharina Müller und Tim Dieck die erhoffte Top-Ten-Platzierung bei den Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Tallinn fast schon außer Reichweite. Die bereits für die Olympischen Spiele in Peking nominierten Dortmunder gehen als 13. in die Kür-Entscheidung am Samstag (12.45 Uhr/ONE).

Eine Unachtsamkeit bei den Twizzles, den pirouettenähnlichen Drehungen im Eistanz, kostete die deutschen Vizemeister etwa zwei Punkte. Ein Patzer an dieser Stelle hatte bereits im Dezember bei den deutschen Meisterschaften dazu geführt, dass dem Tanzpaar der angestrebte Titelhattrick misslang.

"Wir wollten technisch sauber laufen, dass ist uns nicht komplett gelungen", sagte der 25-jährige Dieck, seine ein Jahr ältere Partnerin ergänzte: "Der Fehler war ein Kopfproblem. Wir hatten seit Wochen im Training keine Schwierigkeiten mehr damit. Jetzt zählte es und wieder haben wir es nicht geschafft."

An der Spitze kommt es im Kürfinale zu einem russischen Duell. Die Weltmeister Wictoria Sinizina und Nikita Kazalapow verwiesen ihre Landsleute Alexandra Stepanowa und Iwan Bukin vorerst auf Rang zwei, der Vorsprung der Titelverteidiger auf die russischen Meister beträgt allerdings nur knapp 1,5 Punkte.

Die neuen Europameister werden allerdings zweifellos davon profitieren, dass die topfavorisierten Franzosen Gabriella Papadakis und Guillaume Cizeron auf einen Start in der Hauptstadt Estlands verzichtet haben. Die Olympia-Zweiten von Pyeongchang 2018 wollen vor den Spielen in Peking keine gesundheitlichen Risiken mehr eingehen.

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