Katharina Müller und Tim Dieck tanzen auf Rang 12 - Bildquelle: AFP/SID/DANIEL MIHAILESCUKatharina Müller und Tim Dieck tanzen auf Rang 12 © AFP/SID/DANIEL MIHAILESCU

Tallinn (SID) - Mit einer schwungvollen Kür haben sich Katharina Müller und Tim Dieck bei den Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Tallinn zu ihrem bislang größten internationalen Erfolg getanzt. Bei ihrer Generalprobe für die Olympischen Winterspiele in Peking verbesserten sich die beiden Dortmunder vom 13. auf den zwölften Platz und waren damit auch einen Rang besser als bei ihrer EM-Auftritt vor zwei Jahren.

"Wir waren stabil und haben das Eis gefühlt. Und wir haben die Balance zwischen Anspannung und Entspannung gefunden", sagte Müller, der noch am Freitag beim Rhythmustanz ein kleiner Patzer unterlaufen war. Diesmal aber blieb das Duo ohne sichtbaren Fehler, untermalt vom Musik aus dem Filmklassiker "Bodyguard".

Victoria Sinitsina und Nikita Katsalapow verteidigten mit einer Kür zu klassischen Klängen von Sergej Rachmaninow ihren Titel erfolgreich, die Weltmeister verwiesen ihre russischen Landsleute Alexandra Stepanowa und Iwan Bukin auf den zweiten Platz. Die Bronzemedaille ging an die beiden Franzosen Charlene Guignard und Marco Fabbri. 

Auf dem Weg zu Olympia wollen die zweimaligen deutschen Meister Müller/Dieck im Training noch einmal Gas geben, denn die Ansprüche werden immer höher. "Natürlich bleibt es immer unser Ziel, ein sauberes Programm abzuliefern. Aber wir sind mittlerweile auf einem Level, wo das alleine nicht mehr ausreicht, um noch weiter nach vorne zu kommen", sagte Dieck.

Die EM-Goldmedaillengewinner profitierten bei ihrem Triumph zweifellos davon, dass die topfavorisierten Franzosen Gabriella Papadakis und Guillaume Cizeron auf eine Start in der Hauptstadt Estlands verzichteten. Die Olympia-Zweiten von Pyeongchang 2018 wollten vor den Spielen in Peking keine gesundheitlichen Risiken mehr eingehen.

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