Ihle fiel nach dem dritten Lauf auf Platz neun zurück - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDIhle fiel nach dem dritten Lauf auf Platz neun zurück © PIXATHLONPIXATHLONSID

Heerenveen (SID) - Die deutschen Eisschnellläufer Nico Ihle (Chemnitz) und Joel Dufter (Inzell) sind am zweiten Tag der Sprint-WM im niederländischen Heerenveen geringfügig zurückgefallen. Im zweiten 500-m-Lauf des Vierkampfs belegte der 33-jährige Ihle in 35,14 Sekunden den zehnten Rang und rutschte in der Gesamtwertung mit 104,455 Punkten um einen Rang auf den neunten Platz ab. Dufter (35,41 Sekunden/105,005 Punkte) verlor zwei Plätze und ist Zwölfter. 

Die beiden besten deutschen Eissprinter waren jeweils rund zwei Zehntelsekunden langsamer als im ersten 500-m-Rennen am Samstag. Der Russe Pawel Kulischnikow hingegen baute seine Gesamtführung (103,080) am Sonntag durch Bahnrekord von 34,31 Sekunden aus. Jeremias Marx (Erfurt/108,115) sammelt als dritter deutscher Starter in erster Linie Erfahrung. Nach dem zweiten Rennen über die Kurzdistanz (36,41) liegt er in der Gesamtwertung abgeschlagen auf dem 26. Platz.

Bei den Frauen verlief der letzte Karriere-Wettkampf für Gabriele Hirschbichler (Inzell/117,695) erneut nicht zufriedenstellend. Über 500 m kam die 35-Jährige in 39,81 Sekunden nicht über den 25. Rang hinaus, im Ranking reicht es nur für den 21. Platz. In Führung liegt die Japanerin Nao Kodaira mit 112,185 Punkten.

Am Sonntag stehen für die Sprinter noch die abschließenden Läufe über 1000 m an. Erst nach allen vier Läufen werden die Medaillen vergeben. Bei der Einzelstrecken-WM in Inzell waren die deutschen Eisschnellläufer vor zwei Wochen leer ausgegangen.