- Bildquelle: Valve © Valve

Seattle - Schon am 3. Dezember kündigte der offizielle Twitter-Account von Counter-Strike: Global Offensive eine Überraschung an: Spieler und Fans sollten sich auf den nachfolgenden Mittwoch vorbereiten. Der Hype in der Szene war immens. Spekulationen, was passieren könnte, gingen in viele verschiedene Richtungen und mit Spannung wurde die Ankündigung aus den Entwicklerstudios in Seattle erwartet. 

Mit etwas Verspätung kam in der Nacht von Donnerstag auf Freitag das heiß ersehnte Update: Die Danger Zone wurde in CS:GO veröffentlicht - ein Battle-Royale-Modus.

Was ist Battle Royale?

Mit der Danger Zone springt der Spielehersteller Valve, der unter anderem die Plattform "Steam" betreibt, nun verspätet auf den Battle Royale-Zug auf, nachdem Fortnite und PUBG bereits einen großen Hype erzeugt haben. Auch beliebte Gaming-Franchises sind dabei: Call of Duty veröffentlichte mit Blackout bereits ein Battle Royale, Battlefield plant mit "Firestorm" im März die Veröffentlichung eines entsprechenden Modus.

Beim Battle Royale handelt es sich um einen Survival-Modus, in dem die Spieler per Fallschirm auf einer großen Karte ohne Rüstung und Waffen landen. Dort versuchen sie, Ausrüstung zu finden, um gegen die Kontrahenten zu bestehen - nur der Beste gewinnt.

Mit dem Danger Zone-Update versucht Hersteller Valve, die Spielerschaft von Counter-Strike zu erweitern und dabei im hauseigenen Battle Royale-Modus von den eigenen Stärken profitieren.

Warum sollte man den neuen CS:GO-Modus spielen?

Während die beiden Szenen-Giganten Fortnite und PUBG auf weitläufige Karten bauen und bis zu 100 Spielern ermöglichen, zeitgleich gegeneinander anzutreten, setzt Valve einen kleineren Maßstab an.

Die Map ist größer als eine normale Counter-Strike-Map, aber bedeutend kleiner als die Battle Royale-Schauplätze der Konkurrenz. Auch die Spieleranzahl, begrenzt auf 18 Teilnehmer, kann mit den Mitstreitern nicht mithalten. Das ist aber kein Nachteil, sondern ein großer Vorteil der Danger Zone: Kurze Wartezeiten und schnelle Spiele sind die Regel im CS:GO-Battle Royale.

Hinzu kommt, dass die Spielmechaniken von CS:GO größtenteils übernommen wurden - und diese zeichnen das Spiel aus. Durch akkurates Schussverhalten und ein ausgeklügeltes Rückstoß-System hat sich Counter-Strike im Ego-Shooter-Genre an die Spitze befördert. Könnte das auch den Battle Royale-Modus nach vorne bringen?

Frischer Wind für Counter-Strike

Momentan ist die Map noch nicht perfekt optimiert und das Spiel könnte noch etwas flüssiger laufen. Die Danger Zone steckt noch in den Kinderschuhen. Spaß macht es dennoch und bringt den nötigen frischen Wind für Anfänger und Veteranen des beliebten Spiels.

Es ist im Moment schwer vorstellbar, dass sich die Danger Zone an die Spitze im Battle Royale-Genre setzen wird. Dafür liegt der Fokus von Entwickler Valve zu sehr auf dem Hauptspiel, denn neben dem neuen Modus ist das Spiel von nun auch kostenlos bei Steam verfügbar. Zuvor hatte das Spiel 12,50 Euro gekostet. Demnach müssen interessierte Spieler kein Geld mehr ausgeben, um CS:GO zu spielen, sondern sie können direkt den Download starten und ins Spiel springen.

Die Vermutung liegt nahe, dass der Battle Royale-Modus entwickelt wurde, um die Mainstream-Spielerbasis auf das bekannte Action-Spiel aufmerksam zu machen. Zwar wächst die Zuschauerbasis von CS:GO stetig, Abstand zu den Spiele-Größen League of Legends oder Fortnite ist allerdings groß.

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