Die Schlange vor der ESL One Cologne 2018 - Bildquelle: ESL - Adela SznajderDie Schlange vor der ESL One Cologne 2018 © ESL - Adela Sznajder

Berlin - "eSport ist eine der größten sportgesellschaftlichen Bewegungen der jüngeren Zeit. Millionen von Menschen verfolgen weltweit Matches." - so beginnt die Beschreibung für den Studiengang "eSports Managament (Bachelor of Arts)".

Gerade erst bei der ESL One in Köln durften wir miterleben, wie die LANXESS Arena, in der normalerweise Musikgrößen wie U2 oder Nicki Minaj auftreten, zur Pilgerstätte für eSports-Fans wurde.

Täglich beheimatete die Arena bis zu 15.000 CS:GO-Begeisterte am letzten Wochenende. Auch die Streaming-Zahlen lassen so einige traditionelle Sportarten alt aussehen. Allein auf dem deutschen Stream verfolgen mehr als 38.000 Zuschauer das Geschehen von Zuhause. In China geht die Zahl bei solchen Events oftmals in den Millionenbereich. Wenig verwunderlich ist also, dass auch die Universitäten mittlerweile einen Blick auf die junge Branche werfen.

eSport in München und Berlin studieren

Allen voran die Hochschule für angewandtes Management, die erstmals den eSport-Studiengang zum Wintersemester 2018/19 anbietet. 

Über sieben Vollzeit-Semester kann man den Beruf des eSport-Managers erlernen. Größtenteils handelt es es sich dabei um ein virtuelles Fernstudium, welches aber mit Präsenzphasen versehen ist. Die Studiengebühren liegen bei 395 Euro pro Monat. Ein Studium in Regelstudienzeit kann also um die 16.000 Euro kosten.

"Die Studierenden arbeiten gezielt am Aufbau umfassender fachlicher, methodischer, personaler und sozialer Kompetenzen für ihre persönliche Karriere, um als eSports-Experte im Markt tätig zu sein," lautet die Beschreibung des Studiengangs. Für den eSport hat dies nur Vorteile: Die Professionalität und Expertise sollte wachsen.

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